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Neuer Radwegeplan für Dresdens Terrassenufer

Unterhalb der Brühlschen Terrasse wird es auf dem kombinierten Weg oft eng zwischen Fußgängern und Radfahrern. Das soll sich ändern.

Es soll nächstes Jahr nicht mehr so voll auf dem kombinierten Radweg am Terrassenufer werden.
Es soll nächstes Jahr nicht mehr so voll auf dem kombinierten Radweg am Terrassenufer werden. © René Meinig

Dresden. Nachdem erst vor wenigen Tagen ein Radschutzstreifen am Terrassenufer zwischen Albertbrücke bis kurz hinter die Einmündung zur Rietschelstraße eingerichtet wurde, gibt es schon wieder neue Pläne für die Straße. Unterhalb der Brühlschen Terrasse, zwischen Augustusbrücke und Kreuzung Steinstraße, soll es einen weiteren Radfahrstreifen geben. Mit ihm soll ein Unfallschwerpunkt entschärft werden, sagt die Stadt. Denn bisher teilen sich Fußgänger und Radfahrer den kombinierten Weg, was immer wieder zu Problemen führt. Die Strecke vor den Dampferanlegestellen ist stets gut mit Passanten gefüllt, viele auswärtige Fußgänger rechnen dort nicht mit Radfahrern. So kommt es immer wieder zu Zusammenstößen. 

Nach den Plänen der Stadt sollen Radfahrer demnächst auf der Straße fahren, für sie soll zumindest auf der Südseite des Terrassenufers ein Radschutzstreifen markiert werden. Damit würde die Fahrbahn schmaler werden, dort gilt ohnehin Tempo 30. Das würde die Situation der Radfahrer zwischen Augustusbrücke und Sachsenplatz deutlich verbessern, weil es dann einen durchgängigen Streifen in dieser Fahrtrichtung gibt. Eine langjährige Forderung des Radfahrclubs ADFC wäre damit erfüllt.

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Ganz schnell ist dieses Projekt allerdings nicht umsetzbar. Die Planung muss erst beauftragt werden, beim Straßen- und Tiefbauamt (STA) wird dies vorbereitet. Im kommenden Jahr, so die Auskunft aus dem STA, soll der Radstreifen kommen. 

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Das Geld dafür sowie für den Radsteifen zwischen Albertbrücke und Rietschelstraße ist auch noch nicht bereitgestellt. Der frühere Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) hatte dies beim Finanzausschuss beantragt. Der Ausschuss hat die Entscheidung jetzt in den Stadtrat verwiesen. 

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