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Der Verlust der Großzügigkeit

Moderne Architektur bekommt in Sachsen immer mehr Zuspruch. Die SZ-Serie stellt fünf Projekte vor – heute ein Gartenhaus in Dresden-Blasewitz.

Von Peter Ufer
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Das Blasewitzer Gartenhaus bietet einen wunderbaren Platz, um sich davorzusetzen und den alten Baumbestand zu genießen.
Das Blasewitzer Gartenhaus bietet einen wunderbaren Platz, um sich davorzusetzen und den alten Baumbestand zu genießen. © Matthias Rietschel

Blasewitz gehört zu den begehrtesten Wohngegenden in Dresden. Zugleich zeigt der Stadtteil symbolhaft, was geschieht, wenn ein Stadtplanungsamt investorenhörig die Tradition sowie Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner ignoriert. Das meint Ralf Kukula, der unweit der Loschwitzer Straße, in der Frankenstraße, Ende der 1990er-Jahre gemeinsam mit seiner Frau eine historische Immobilie kaufte, die damals einem vernachlässigten Landhaus glich. Die Familie sanierte es behutsam mit viel Eigenleistung und genoss jahrelang den Vorteil, zum einen sehr stadtnah und gleichzeitig auf einem parkähnlichen Grundstück zu leben.

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