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Nach Sturmchaos: Überfüllter ICE wird in Dresden geräumt

Im Bahnhof Dresden-Neustadt musste die Bundespolizei eingreifen. In einem ICE waren viel zu viele Menschen. Wie die Polizei das Problem löste.

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Der ICE 1650 war an diesem Freitag überfüllt. Die Bundespolizei musste in Dresden Fahrgäste aussteigen lassen.
Der ICE 1650 war an diesem Freitag überfüllt. Die Bundespolizei musste in Dresden Fahrgäste aussteigen lassen. © Archiv/Sebastian Schult

Dresden. Züge fielen ganz aus oder fuhren verspätet, noch bis weit in den Freitag spürten Bahnreisende die Folgen von Sturmtief "Ignatz". Am Freitagvormittag musste deshalb die Bundespolizei eingreifen. Im Bahnhof Dresden-Neustadt hatten die Beamten in einem ICE zu tun, der nach Wiesbaden unterwegs war.

Der Zug ist am Vormittag um 10.11 Uhr im Hauptbahnhof losgefahren. Pünktlich kam der ICE 1650 nur in der nächsten Station an, nach wenigen Minuten Fahrzeit im Bahnhof Neustadt. Er war überfüllt, das haben die Verantwortlichen der Bahn gleich nach dem Start festgestellt und deshalb entschieden - so kann der Zug nicht weiterfahren. Die Bundespolizei kam zum Einsatz und musste räumen.

Eine Sprecherin der Beamten sagte auf SZ-Anfrage, etwa 100 Reisende seien in Neustadt ausgestiegen. "Wir haben mit ihnen gesprochen, sie haben den Zug freiwillig verlassen." Mit etwa drei Minuten Verspätung sei der Intercity Express dann in Neustadt weitergefahren. (SZ/csp)