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Drogen, Geld und Waffen entdeckt

Die Polizei hat in einem Haus südlich von Leipzig Drogen, etliche Waffen und viel Bargeld entdeckt. In Müllsäcken waren 6,7 Kilo Marihuana verpackt, die offenbar nicht verkauft werden sollten.

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© Polizei

Rötha. Die Polizei hat in einem Haus in Rötha südlich von Leipzig Drogen und Waffen entdeckt - und rund 21 000 Euro in bar. Gegen die drei Hausbewohner im Alter von 33, 46 und 51 Jahren wird nun ermittelt. Der Hauptverdächtige 51-Jährige ist Deutscher, zu den anderen beiden machte die Polizie bisher keine Angaben.

Die Beamten fanden am Donnerstag in zwei blauen Müllsäcken im Innenhof 6,7 Kilogramm Marihuana. In einer alten Scheune entdeckten sie 47 Hanfpflanzen und 133 Stecklinge, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Zudem stellten sie mehrere Pistolen und Gewehre sicher, die den Ermittlungen zufolge einer 46-jährigen Hausbewohnerin gehören, die einen Waffenschein hat. Sie sei die Freundin des polizeibekannten 51-Jährigen. Die Polizei war schon längere Zeit einem Hinweis nachgegangen, wonach dieser Marihuana anbauen könnte. Sie geht davon aus, dass das Rauschgift entsorgt werden sollte, die Vernichtung aber misslang, weil Polizisten das Haus oberservierten.

Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler zudem Kartons mit nicht zugelassenen Sprengkörpern sowie unzählige Zigarettenstangen ohne Steuerbanderole. (dpa)