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Zittau

Drogendealer flüchtet vor Polizei

Statt einer Routinekontrolle entwickelte sich eine Verfolgungsjagd. Der Grund für seine Flucht war neben der fehlenden Fahrerlaubnis der Inhalt seines Rucksacks.

Mit Tempo 160 und höheren Geschwindigkeiten flüchtete der Kawasaki-Fahrer vor der Polizei.
Mit Tempo 160 und höheren Geschwindigkeiten flüchtete der Kawasaki-Fahrer vor der Polizei. © KPP in Zgorzelec

Mit zwei Beuteln einer kristallinen Substanz im Rucksack war ein 47-jähriger Kawasaki-Fahrer unterwegs, den Beamte der Verkehrspolizei Zgorzelec nach einer rasanten Verfolgungsjagd in Bogatynia festgenommen haben. Wie das Onlineportal bogatynia.info.pl meldete, sollte der Mann lediglich einer Routinekontrolle unterzogen werden. Stattdessen ignorierte er die Hand- und akustischen Signale und entzog sich mit überhöhter Geschwindigkeit und riskanten Verkehrsverstößen den Aufforderungen. 

Infolge einer unvermittelten Panne auf einem Bahnübergang ließ der Fahrer das Motorrad liegen und setzte die Flucht zu Fuß fort, wobei er unterwegs den Rucksack wegwarf. Nach der Festnahme, an der auch Bürgerpolizisten beteiligt waren, stellte sich heraus, dass der Flüchtige keinen Führerschein besitzt. Später ausgewertete Videoaufzeichnungen wiesen bei der Verfolgung des Flüchtenden Tempo 160 und höhere Geschwindigkeiten aus.

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Die Überprüfung des wiedergefundenen Rucksacks und der kristallinen Substanz ergab, dass es sich um das Metamphetamin Crystal-Met handeln könnte. Die Menge hätte ausgereicht, um daraus 9.000 verkaufsfertige Portionen in den Umlauf zu bringen, hieß es von der Polizei Zgorzelec. Aufgrund der Umstände, so u.a. wegen des Besitzes einer bedeutenden Menge von Rauschgift und der nachgewiesenen Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer, ordnete das Gericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Bewohner aus dem Kreis Zgorzelec eine dreimonatige Untersuchungshaft an.

Ein Video der Verfolgungsjagd.

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