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Dynamo stoppt Kartenverkauf

Die Grenze ist erreicht, ein Ticket für alle Heimspiele gibt es schon jetzt nicht mehr.  Die Spieler freuen sich auf die besondere Energie im Stadion.

Ausverkauft war das Rudolf-Harbig-Stadion auch beim Testspiel gegen Paris.
Ausverkauft war das Rudolf-Harbig-Stadion auch beim Testspiel gegen Paris. ©  dpa/Robert Michael

Ausverkauft! Anderthalb Wochen vor dem ersten Spiel in der neuen Zweitliga-Saison gibt es bei Dynamo Dresden keine Jahreskarten mehr. Es werde zur Rückrunde auch keinen Verkauf von Halbjahreskarten geben, teilte der Verein am Donnerstagvormittag mit. Der Absatz der Tickets war vom Verein von vornherein auf 17.000 begrenzt worden, um noch gut 10.000 für jede einzelne Partie zurückzuhalten. Diese Praxis hatte sich in den Vorjahren bereits bewährt. 

In der vorigen Spielzeit erreichte Dynamo im Rudolf-Harbig-Stadion einen Zuschauerschnitt von 28.482, insgesamt kamen 484.196 Besucher zu den 17 Heimspielen. Damit lagen die Dresdner hinter dem Hamburger SV, Köln und dem FC St. Pauli in der Zuschauertabelle auf Platz vier. Das spiegelte sich jedoch in der Punktausbeute nicht direkt wieder. Mit sieben Siegen und fünf Unentschieden holten die Schwarz-Gelben zu Hause 26 Zähler.

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Das soll ab dem 27. Juli besser werden, wenn die SGD mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ins vierte Zweitliga-Jahr in Folge startet. "Man hat gespürt, wozu dieses Stadion in der Lage ist, es erzeugt eine besondere Energie", sagte Neuzugang Chris Löwe nach dem Test gegen Paris St. Germain (1:6) vor 30.003 Zuschauern. "Für uns wird es entscheidend sein, dass wir diese Energie für uns nutzen, dann ist einiges möglich."

Für den Verein ebenso wichtig, vor allem finanziell: Vermarkter Lagardère Sports hat bereits mehr als 1.000 Vip-Jahreskarten abgesetzt, der Verkauf läuft derweil weiter. In Summe hat die Sportgemeinschaft somit über 18.000 Jahreskarten für die kommende Spielzeit verkauft.

„Über 18.000 verkaufte Dauerkarten sind in der 2. Bundesliga ein Spitzenwert", erklärt Geschäftsführer Michael Born. Ohne die große Rückendeckung der Fans wäre es nicht möglich gewesen, sich in dieser Liga zu behaupten. "Wir freuen uns, erneut mit einer solch großen Unterstützung in die neue Spielzeit zu starten.“