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Ein Wahllokal fällt weg

Zur Kommunalwahl am 26. Mai ändern sich in der Stadt die Wahlbezirke. Dadurch haben alle Wähler ähnlich lange Wege.

© Fredrik von Erichsen/dpa (Symbolfoto)

Waldheim. Wer am 26. Mai zur Kommunalwahl geht, sollte vorher noch einmal genau auf seine Wahlbenachrichtigungskarte schauen. Denn der Wahlraum könnte diesmal ein anderer sein. Die Stadt hat die Wahlbezirke neu strukturiert. „Damit entstehen für alle Wähler ähnlich weite Wege und es ist ein effizienterer Einsatz der Wahlhelfer möglich“, erklärt Gemeindewahlleiterin Mandy Thümer. Hinzu komme, dass jeder Wahlbezirk nun eine annähernd gleiche Zahl an Wahlberechtigten habe.

Den größten Einschnitt gibt es in der Innenstadt. Der Waldheimer Hof wird künftig nicht mehr als Wahllokal genutzt. Damit entfällt der Wahlbezirk 666. Die Straßen, deren Bewohner bisher in der Gaststätte gewählt haben, werden auf das Rathaus (Wahlbezirk 665) und das Feuerwehrgerätehaus (667) aufgeteilt.

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Wähler aus der unteren Bahnhofstraße, bis zur Brücke, der Mittweidaer- und Schillerstraße, die ihre Stimme bisher im Rathaus abgegeben haben, machen ihr Kreuz nun in der Seniorenwohnanlage (668). Die Döbelner Straße wird dem Feuerwehrgerätehaus (667) zugeordnet.

Wähler aus der Goldbornstraße, Breuningstraße und ab der Brücke aus der Bahnhofstraße führt ihr Weg statt zur Seniorenwohnanlage (668) jetzt in die Oberschule. Im Gegenzug verlassen einige Wähler die Oberschule. Die Anwohner der Goethestraße wählen künftig in Richzenhain (670) und die Güterbahnhofstraße in der Seniorenwohnanlage (668).

Durch all diese Veränderungen gibt es in jedem Wahlbezirk in der Stadt Waldheim im Durchschnitt 1 100 Wahlberechtigte.

Für die Wahllokale in Schönberg (671), Reinsdorf (672), Massanei (673), Gebersbach (674) und Meinsberg (675) gibt es keine neuen Regelungen. Diese sollen auch für die kommenden Wahlen gelten. So ist ein besserer Vergleich der Wahlergebnisse möglich. (DA/rt)