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Ein wenig größer, Jahr für Jahr

Der unvorbereitete Besucher des Fokus Festivals diesen Jahres wurde gleich am Eingang mit einem neuen Superlativ überrascht: Bei der Ankunft zeigt sich rechterhand eine weiße Fläche, auf der sich lustig und munter allerhand Snowboarder und Skifahrer tummeln.

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NEU!

Von Anja Hecking

Der unvorbereitete Besucher des Fokus Festivals diesen Jahres wurde gleich am Eingang mit einem neuen Superlativ überrascht: Bei der Ankunft zeigt sich rechterhand eine weiße Fläche, auf der sich lustig und munter allerhand Snowboarder und Skifahrer tummeln. "Der Schnee kommt frisch aus Senftenberg, da gibt's ´ne Skihalle. Die Rampen sind von hier.", wird man auf Nachfrage hin aufgeklärt. Ein wenig erinnert es schon an diverse Kleinstaaten im Orient: jedes Jahr gibt es etwas neues zu Bestaunen, sogar Schnee am Ende des Sommers.

Geht man dann ein Stück weiter gibt sich das Festival wie man es von den letzten Jahren in Erinnerung hat: Bunt und multikulturell. Denn wie jedes Jahr so ist auch in diesem eine Deutsch-Polnische Kooperation der Initiator der ganzen Veranstaltung.

Das zeigt sich auch schon am Filetstück des ganzen: Das Graffiti-Meeting wurde von etwa 30 Sprühern jenseits und diesseits der Grenze ausgetragen. Dabei wurde wieder die komplette Außenfassade des Clubs mit teilweise hochqualitativen Bildern reich verziert.

Doch auch für Freunde anderer Künste gab es, z.B. mit einem Breakdance-Battle und Livemusik. Auch hierfür sah man sich beiderseits der Grenze um, und holte fähige Künstler zum Fest.

Und selbst wer sich über aktuelles in Sachen Jugendarbeit und "-szene" informieren wollte, kam an den zahlreichen voll auf seine Kosten. Und zuguterletzt konnte man das Festival sogar von zu Haus aus verfolgen mit dem Festivalradio auf 95,6 Mhz. Das wurde im Rahmen einer der vielen Workshops im Vorfeld und während des Festivals komplett von interessierten Jugendlichen unter Anleitung junger Radio-Experten gestaltet.

Auch in diesem Jahr war das Fokus Festival wieder eine Bereicherung für Jung und Alt. Man darf gespannt sein, welche Neuerungen nächstes Jahr auf einen warten.