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Eine Puppenschule fürs Zittauer Museum

Das Miniatur-Klassenzimmer ist ein Geschenk aus Augsburg - und jetzt im Foyer ausgestellt. 

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Im Zittauer Museum ist eine Puppenschule aus der Zeit um 1900 zu sehen.
Im Zittauer Museum ist eine Puppenschule aus der Zeit um 1900 zu sehen. © Museum

Das Kulturhistorische Museum Zittau hat seit wenigen Tagen eine Puppenschule im Foyer ausgestellt, die sie geschenkt bekam und die während der Öffnungszeiten kostenfrei besichtigt werden kann. Diese stammt aus Augsburg, aus der Zeit um 1900. 

Das Klassenzimmer ist auf einer Fläche von etwa 50 mal 40 Zentimetern detailliert eingerichtet, berichtet das Museum. Schiefertafeln mit Schwämmchen zieren die festen Holzbänke, die von winzigen Lederranzen flankiert werden. Rechenschieber und das Alphabet in alter Schrift ergänzen den Unterricht. Auf einer historischen Karte erfahren die Schüler die Grenzen des Kaiserreichs. Passend zum Thema Wald, das gerade als Sonderausstellung im Zittauer Museum behandelt wird, finden sich Tafeln von Hirsch und Eiche im Klassenraum.

Puppen gehören zu den ältesten Spielzeugen und sind bis in die Steinzeit nachweisbar. Die Welt der Großen soll als Miniatur nachspielbar sein. So entstanden seit dem 16. Jahrhundert Puppenstuben, gefolgt von Puppenküchen, Kaufmannsläden und eben Puppenschulen. (SZ)