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Entwurf für den Hort Oberlößnitz

Mit einem Wettbewerb hat die Stadt Radebeul Ideen für den Neubau gesucht. Die Gewinner haben auch einen Plan für das Außengelände.

© SZ-Archiv/Arvid Müller

Von Nina Schirmer

Radebeul. Schulleitung, Eltern und Schüler wünschen sich schon lange ein neues Hortgebäude für die Grundschule Oberlößnitz am Augustusweg. Jetzt ist ein nächster Schritt dafür getan. Am Freitagabend hat die Stadt die Gewinner eines Architekturwettbewerbs gekürt, der für den Neubau des Horts ausgerichtet wurde. Die Jury entschied sich für die Pläne des Berliner Architektenbüros Kolb Ripke, die mit der Landschaftsarchitektin Birgit Hammer zusammenarbeiten.

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Der Entwurf der Sieger zeigt ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Terrasse. In großen Fenstern wollen die Architekten Sitznischen für die Hortkinder bauen. Außerdem schlagen sie vor, das Gebäude in drei Bereiche aufzuteilen: ein Themenhaus Kunst, ein Themenhaus Sport und ein Themenhaus Kontemplation. Letzteres meint einen Bereich, in dem die Kinder ruhig und konzentriert arbeiten können.

Auch für die Außenflächen stellen sich die Architekten verschiedene Bereiche vor, in denen die Schüler spielen oder sich erholen können. Der historische Park rund um den neuen Hort soll weitgehend erhalten bleiben.

Für ihren Entwurf erhalten die Sieger ein Preisgeld in Höhe von 13 000 Euro. Auch zwei dritte Plätze, jeweils mit 7 500 Euro dotiert, wurden vergeben. Ähnliche Wettbewerbe gab es bereits für das Luisenstifthaus, den Hort der Schillerschule und auch für eine Grundschule in Oberlößnitz.

Auf Grundlage der Wettbewerbsergebnisse soll nun gemeinsam mit den Siegerarchitekten weiter geplant werden. Dies wolle man den Stadtratsgremien noch vor der Sommerpause vorschlagen, sagte Radebeuls Baubürgermeister Jörg Müller (parteilos) bei der Preisverleihung. Voraussichtlich könnte dann im nächsten Jahr ein Fördermittelantrag für den Neubau gestellt werden.