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Erst Schlängellinien dann in den Graben gefahren

Ein Mann wurde bei einem Unfall am Mittwochnachmittag in Steina verletzt. Er wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

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Der Mercedes landete im Straßengraben.
Der Mercedes landete im Straßengraben. © Christian Essler

Steina. Zu Verkehrsbehinderungen kam es am Mittwochnachmittag auf der Straße von Kamenz nach Pulsnitz in Höhe des Ortseinganges von Steina. Der 52-jährige Fahrer eines Mercedes war gegen 13.20 Uhr erster einer Auto-Kolonne in Richtung Pulsnitz. Einer sich in der Kolonne befindlichen Streife war ein merkwürdiges Fahrverhalten bereits aufgefallen - der Mercedes bewegte sich in Schlängellinien. Just in dem Moment, als die Beamten sich zu einer Kontrolle entschließen wollten, schoss der Mercedes über die Gegenfahrbahn in den Graben. Dort fällte die Edelkarosse noch ein Verkehrsschild sowie einen Baum. Es entstand ein Schaden von etwa 50.000 Euro.

Der Fahrer wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei untersucht jetzt, ob die Ursache für die Fahrweise und den Unfall gesundheitliche Probleme waren. (SZ)

Cannabispflanzen in Wohnung entdeckt

Königswartha. Offenbar kein Unrechtsbewusstsein hatte ein 33-Jähriger aus Königswartha. Zumindest entstand dieser Eindruck bei Polizisten, die am späten Dienstagnachmittag mit ihm zu tun hatten. Gegen den jungen Mann bestand ein  Strafbefehl, in dem er zur Abgabe seines Führerscheins aufgefordert wurde. Da er diesen aber ignorierte, suchte ihn die Polizei auf, um die Fahrerlaubnis zu beschlagnahmen. Als die Beamten die Wohnung in der Neudorfer Straße betraten, fanden sie mehrere Anzuchttöpfe, neun Cannabispflanzen und Reste von fertigem Marihuana vor. Kurzerhand stellten die Polizisten nicht nur den Führerschein, sondern auch die illegalen Betäubungsmittel sicher. Unbeeindruckt von den Maßnahmen stieg der Mann kurze Zeit später in seinen Ford und fuhr los, hatte aber vermutlich nicht damit gerechnet, den Polizisten nochmal zu begegnen. Diese stoppten das Auto am Kastanienring und untersagten die Weiterfahrt. 

Freund geschlagen und Auto beschädigt

Elstra. Per Notruf alarmierte am Dienstagnachmittag ein Mann aus dem Elstraer Ortsteil Gödlau die Polizei. Der 42-Jährige konnte seine 40-jährige Freundin nicht mehr bändigen, heißt es von der Pressestelle der Polizei. „Als die Streifenbeamten an der Dorfstraße in Göldau ankamen, hatte die Frau nicht nur auf ihren Freund eingeschlagen, sondern auch mit einer Eisenmatte dessen Audi beschädigt“, so Sprecherin Daniela Haase. 

In Geschäft eingebrochen

Bautzen. Diebe nutzten am Dienstagnachmittag einen unbeobachteten Augenblick, um in ein Geschäft an der Karl-Marx-Straße in Bautzen einzudringen. Sie stahlen ein Antennenmessgerät und eine Bohrmaschine im Wert von rund 4.000 Euro. Sachschaden entstand nicht. 

Nach Unfall auf der Autobahn geflohen

Burkau. Ein 38-jähriger BMW-Fahrer überholte Dienstagmittag gegen 13 Uhr auf der A 4 in Richtung Dresden in Höhe der Anschlussstelle Burkau einen Lkw und zog nach dem Überholvorgang ordnungsgemäß wieder nach rechts. In diesem Moment fuhr ein Opel, vom Standstreifen kommend, auf die durchgehende rechte Fahrspur und touchierte den BMW. Dabei entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro. Der Verursacher fuhr einfach davon. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrverhalten des Autos mit niederländischem Kennzeichen machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03591 367 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. 

Von der Straße abgekommen

Hermsdorf. Ein 31-jähriger BMW-Lenker befuhr am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr die Dresdner Straße in Hermsdorf in Richtung Ottendorf-Okrilla. Nach dem Ortsausgang  beschleunigte der Fahrer und verlor die Kontrolle über sein Auto. Dabei kam er mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Graben, zerstörte mehrere Meter Jägerzaun mit Eisensäulen, streifte mehrere Tannen eines Vorgartens und kam dann schließlich an einem Werbeträger zum Stehen. Am Auto entstand Totalschaden, der Fahrer wurde leicht verletzt. Der Schaden wird mit etwa 1.000 Euro beziffert.

Unter Drogen gefahren

Königswartha. Während ihrer Streifen hielten Polizisten am Dienstag gegen 20.15 Uhr auf der Niesendorfer Straße in Königswartha einen 29-jährigen BMW-Fahrer an und unterzogen diesen einer Kontrolle. Dabei bemerkten sie, dass der junge Mann offenbar nicht verkehrstüchtig war und führten einen Drogentest durch. Dieser zeigte den Konsum von Cannabis an. Zur sicheren Beweisführung erfolgte eine Blutentnahme beim Beschuldigten. 

Afghanen an der Autobahn abgesetzt

Marsdorf. Am Dienstag wurden vier afghanische Staatsangehörige im Bereich der Autobahnanschlussstelle Marsdorf mutmaßlich von einem Lkw abgesetzt. Anschließend begaben sich die vier männlichen Personen zu Fuß in die Ortschaft Bärnsdorf. Ein Zeuge, der die vier Migranten im Bereich der A 13 angesprochen hatte, meldete das Geschehen  der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen wurden die Migranten im Alter zwischen 14 und 23 Jahren auf der Ladefläche eines Lkw aus dem mittelosteuropäischen Raum nach Deutschland eingeschleust.

Haftbefehl vollstreckt

Kamenz. Die Polizei wurde am Dienstagmittag in die Ausländerbehörde an der Kamenzer Macherstraße gerufen. Im Amt befand sich ein Mann, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der 43-Jährige aus dem Libanon erklärte, dass eine Ratenzahlung und gemeinnützige Arbeit vereinbart worden sei. Ein Rückruf bei der zuständigen Sachbearbeiterin ergab, dass er sich weder an das eine noch das andere hielt. Die zu vollstreckende Geldsumme von 450 Euro konnte er nicht leisten und wurde deshalb in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Überladener Kleintransporter auf der Autobahn

Bautzen. Ein 37-Jähriger wunderte sich, dass er Dienstagmittag von der Polizei auf den Parkplatz der Rastanlage Oberlausitz-Süd gelotst und kontrolliert wurde. Dies lag an der besonderen Tieflage seines Kleintransporters. Eine Wägung brachte es dann schwarz auf weiß. 51 Prozent Überladung waren da zu lesen. Damit wurde die Weiterfahrt untersagt.

Einbruchsserie aufgeklärt

Oberland. 29 Straftaten einer Einbrecherbande, die sich im Oberland ereignet haben, konnte die Polizei jetzt aufklären. Als Täter wurde ein 39-Jähriger ermittelt, der mit fünf Komplizen im Alter zwischen 21 und 43 Jahren die Taten zwischen Juli 2017 und April 2018 begangen hat. Alle Tatverdächtigen sind tschechische Staatsbürger. Schwerpunkt war der grenznahe Raum zwischen Ebersbach-Neugersdorf und Seifhennersdorf. Wie Polizeisprecher Torsten Jahn mitteilt, fielen unter die Straftaten Einbrüche in sieben Firmen, sieben Wohnungen sowie drei Garagen, drei Schuppen und zwei Fahrzeuge. Die Täter entwendeten bei ihren Diebeszügen unter anderen Werkzeuge, Schmuck, Bargeld, Reifen, Bekleidung, Kfz-Anhänger und Kanister mit Kraftstoff. Der Wert der Beute lag im sechsstelligen Bereich. Der Gesamtschaden bezifferte sich auf rund 40 000 Euro. Durch Ermittlungsarbeit gelang es, den Haupttäter in Rumburk festzunehmen. Bei Durchsuchungen wurde umfangreiches Diebesgut entdeckt.