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Es gibt noch viel mehr als Fußball

Am Wochenende wurden unter anderem Drachenboote gefahren, Gärten besichtigt und gemeinsam Feste gefeiert.

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© Rolf Ullmann

Von Rolf Ullmann und Bernhard Donke

Kollm: Angenehmes Wetter und gute Organisation waren die Begleiterscheinungen beim zwölften Drachenbootrennen im Rahmen des Kollmer Strandfestes. Zehn Teams mit jeweils 18 Mann Besatzung hatten sich zum Start gemeldet. Bei drei Wertungsläufen auf der 250 Meter langen Strecke erwiesen sich die Frauen und Männer vom Team Heimat- und Touristikverein Kollm als die kräftigsten und besten Paddler. Damit gewannen sie den diesjährigen Wettbewerb vor dem Team „Talentfrei“.Titelverteidiger Team „Rote Rakete“ mussten sich diesmal mit Platz drei zufriedengeben.

In Nieder Seifersdorf turnt auch Sara (6) gern. Foto: André Schulze
In Nieder Seifersdorf turnt auch Sara (6) gern. Foto: André Schulze © André Schulze
Peter Hilsberg, Horst Pohl und Henri Weniger (von links) reparierten die Brücke zur Insel im Dorfpark Diehsa.
Peter Hilsberg, Horst Pohl und Henri Weniger (von links) reparierten die Brücke zur Insel im Dorfpark Diehsa. © Rolf Ullmann
Romy Ballack (links) und Johanna Vogt enthüllten den Grabstein von Rahel Dorothea Wehle in Kreba.
Romy Ballack (links) und Johanna Vogt enthüllten den Grabstein von Rahel Dorothea Wehle in Kreba. © Rolf Ullmann
Der Liedermacher Gerhard Schöne sang am Freitagabend in der Evangelischen Kirche Reichwalde, Foto: Rolf Ullmann
Der Liedermacher Gerhard Schöne sang am Freitagabend in der Evangelischen Kirche Reichwalde, Foto: Rolf Ullmann
Die Namenstafel auf dem Alfred Wagenknecht Platz wurde im Rahmen der Feierstunde am Freitagabend durch die Bürgermeisterin Heiko Böhm sowie die Stadträte in Rothenburg enthüllt. Foto: Rolf Ullmann
Die Namenstafel auf dem Alfred Wagenknecht Platz wurde im Rahmen der Feierstunde am Freitagabend durch die Bürgermeisterin Heiko Böhm sowie die Stadträte in Rothenburg enthüllt. Foto: Rolf Ullmann
Die Teilnehmer des Sächsischen Grünlandtages sahen sich in der Agrargenossenschaft Klitten um. Foto: B. Donke
Die Teilnehmer des Sächsischen Grünlandtages sahen sich in der Agrargenossenschaft Klitten um. Foto: B. Donke
Der Naturgarten der Familie Osses lockte in Halbendorf am Sonnabendnachmittag die Besucher an. Foto: Rolf Ullmann
Der Naturgarten der Familie Osses lockte in Halbendorf am Sonnabendnachmittag die Besucher an. Foto: Rolf Ullmann
Jubel bei den Siegern des Kollmer Drachenbootrennens. Das Team vom gastgebenden Heimat- und Touristikverein erwies sich am Ende als das schnellste unter den zehn Startern. Foto: Bernhard Donke
Jubel bei den Siegern des Kollmer Drachenbootrennens. Das Team vom gastgebenden Heimat- und Touristikverein erwies sich am Ende als das schnellste unter den zehn Startern. Foto: Bernhard Donke
Schnelle Beine waren am Freitagabend beim Stauseelauf in Kollm gefragt. Foto: Bernhard Donke
Schnelle Beine waren am Freitagabend beim Stauseelauf in Kollm gefragt. Foto: Bernhard Donke

Der 17. Stauseelauf war trotz schlechtem Wetter und etwas geringer Teilnahme ein großer Erfolg. Zu diesem Fazit am Ende des Stauseelaufs im Rahmen des nunmehr 12. Kollmer Stauseefestes kam Marion Kießlich vom Organisationsteam der Kodersdorfer Triathleten am Freitagabend. 30 Starter nahmen die 17 Kilometer rund um  den  See  in  Angriff.  Bei  den  Frauen hatte  am  Ende  Franziska  Kranich vom LSV  Niesky  die  Nase vorn. Bei den Männern war Daniel Seher vom „Sport-Freigang“ der Schnellste. Auf der Fünf-Kilometer-Strecke standen 24 Läufer am Start. Hier siegte Kai Fünfstück vom gastgebenden Heimat- und Touristikverein Kollm. Bei den Frauen hatte Lias Warlich die schnellsten Beine.

Klitten/Wartha: Der 24. Grünlandtag des Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie fand am Sonnabend im Boxberger Ortsteil Klitten und in Wartha, einem Ortsteil von Malschwitz im Landkreis Bautzen, statt. Das Haus der Tausend Teiche in Wartha war Veranstaltungsort für den theoretischen Teil, bei dem es unter anderem um Weidewirtschaft ging. Am Nachmittag war dann die Agrargenossenschaft Klitten Gastgeber. Hier besichtigten die Teilnehmer Weideflächen und Stallungen der Genossenschaft.

Rothenburg: In mehreren Orten des Landkreises Görlitz gedachten zahlreiche Bürger der Ereignisse und der Opfer des 17. Juni 1953. In Rothenburg wurde aus diesem Anlass dem Platz an der Bahnhofsstraße der Name Alfred-Wagenknecht-Platz verliehen. Der Stadtrat der Neißestadt fasste dafür einstimmig den Beschluss. Nun tragen insgesamt fünf Plätze und Straßen in Rothenburg Namen bedeutender Bürger der Stadt. Mehrere Redner würdigten während der Feierstunde den Mut und die Opferbereitschaft der Menschen, die am 17. Juni 1953 auf die Straße gingen und für eine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der DDR eintraten. Ihr Vermächtnis gelte es zu bewahren und ihre Namen nicht zu vergessen. Stellvertretend für sie alle wurde dem Platz der Name des Fuhrunternehmers Alfred Wagenknecht verliehen, der nach dem Aufstand verhaftet wurde und im Polizeigewahrsam sein Leben verlor.

Niesky: Am Sonntag feierten die Kirchengemeinden der Christuskirche und der Nieskyer Brüdergemeine ihr traditionelles gemeinsames Sommerfest. Der Gottesdienst zur Eröffnung stand ganz im Zeichen der Gewährung der Gastfreundschaft für Schutzsuchende. Einige Asylbewerber verdeutlichten durch ihre Teilnahme am Gottesdienst die Aktualität sowie die Bedeutung dieser Thematik in der jetzigen Situation, nicht nur in Niesky. Ein anschließendes gemütliches Beisammensein führte beide Kirchengemeinden im Garten hinter der Kirche für mehrere Stunden zusammen.

Reichwalde: Von Frieden und Versöhnung, von fröhlichen Kinderspielen sang der Liedermacher Gerhard Schöne während seines Programmes „Alles muss klein beginnen“ am Freitagabend in der Evangelischen Kirche in Reichwalde. Gerhard Schöne trat nicht zum ersten Mal in diesem Gotteshaus auf. Als damals noch recht unbekannter Künstler weilte er in den 70er und 80er Jahren bereits in Reichwalde.

Kreba-Neudorf: Sorbisches Leben stand im Mittelpunkt des Gemeindefestes der Evangelischen Kirchgemeinde in Kreba-Neudorf. Nach dem Familiengottesdienst wurde am Sonntagnachmittag der wieder aufgefundene Grabstein der Mutter des Landschaftsmalers Wehle auf dem Friedhof an der Kirche enthüllt.

Halbendorf: Im Norden des Landkreises öffneten sich am Wochenende in Krauschwitz, Weißwasser und Halbendorf die Pforten mehrerer privater Gärten für die Besucher. Dazu zählte auch, wie seit über fünf Jahren, der ökologisch bewirtschaftete Naturgarten der Familie Osses in Halbendorf.

Diehsa: Das Feuerwehr- und Familienfest lockte am Sonntagnachmittag Kinder und Erwachsene in den reizvollen Dorfpark Diehsa. Zum Auftakt stellten die Mitglieder Jugendfeuerwehren aus Diehsa und Jänkendorf ihr Können bei einem Löschangriff unter Beweis.

Nieder Seifersdorf: Die Kinder der Kita Nieder Seifersdorf betätigten sich sportlich und legten in der Turnhalle das Sportabzeichen „Flitzi“ ab. Dabei waren alle mit viel Spaß und Eifer bei der Sache.