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Facebook sperrt Lutz Bachmann

Das soziale Netzwerk hat eine der vielen Seiten des Pegida-Gründers vom Netz genommen. Offenbar gibt es ein Problem mit Bachmanns veröffentlichten Kommentaren.

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© Screenshot SZ

Von Tobias Wolf

Dresden. Lutz Bachmann ist offline - zumindest sein von mehreren Zehntausenden Menschen mit „Gefällt mir“ markiertes Facebook-Profil. Damit kann die Seite nicht mehr aufgerufen werden. Die Seite entspreche nicht den Nutzungsbedingungen von Facebook sowie den Gemeinschaftsstandards, schreiben Verantwortliche des sozialen Netzwerks in ihrer Begründung an Bachmann.

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Offenbar hat Facebook Bachmanns Kommentare auf dem Profil als problematisch eingeschätzt. „Die Bedingungen und Standards sollen sicherstellen, dass Facebook auch weiterhin eine sichere und respektvolle Umgebung bleibt“, so die Begründung.

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Der Pegida-Chef steht seit Dienstag in Dresden vor Gericht. Der Vorwurf: Volksverhetzung. Eine Verurteilung könnte den mehrfach Vorbestraften hinter Gitter bringen. Eine Zusammenfassung des ersten Verhandlungstages:

Facebook war in der jüngeren Vergangenheit immer wieder in die Kritik geraten, weil offen rassistische und ausländerfeindliche Kommentare nicht von den Administratoren gelöscht wurden. Inzwischen hat das amerikanische Unternehmen in Deutschland Mitarbeiter angestellt, die problematische Kommentare und Postings aufspüren und entfernen sollen - bislang mit mäßigem Erfolg.

Auf Facebook verwies Pegida als Alternative auf eine andere Seite Bachmanns in dem sozialen Netzwerk. Allerdings hat Bachmann dort bis Dienstagabend keine neuen Kommentare eingestellt. Die letzten Einträge stammen von Dezember 2015. (szo)