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Eine polyamore Sächsin spricht über ihr Leben mit Ehemann und Partner

Anika aus Plauen lebt polyamor. Hier schildert sie, wie ihre Liebe im Alltag funktioniert, warum sie glücklich ist und wie ihre Kinder und Nachbarn damit umgehen.

Von Susanne Plecher
 12 Min.
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Eine Frau, zwei Männer. Geht das auf Dauer gut? (Symbolbild)
Eine Frau, zwei Männer. Geht das auf Dauer gut? (Symbolbild) © 123rf

Polyamorie kann nicht gut gehen, hatte Beziehungsberater Christian Thiel vor kurzem in seiner Kolumne behauptet. Anika aus Plauen sieht das ganz anders. Sie ist über 40, hat drei Kinder, einen Ehemann – und einen Partner, mit dem sie parallel zur Ehe eine geschlossene Beziehung führt. Sie geht offen damit um, möchte aber zum Schutz ihrer Kinder im Interview mit Sächsische.de anonym bleiben.

Anika, Sie leben polyamor. Was bedeutet das für Sie?

Dass ich zur selben Zeit mehrere Menschen mehr als freundschaftlich lieben kann und ehrlich dazu stehe. Ich bin überzeugt davon, dass die meisten Menschen dazu in der Lage sind oder das im Laufe ihres Lebens irgendwann erfahren. Es kommt ja nicht selten vor, dass jemand, der seinen Partner oder die Partnerin liebt, Gefühle zu einer neuen Person entwickelt.

Polyamorie und Fremdgehen sind nicht dasselbe

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