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Feuerwehrhalle wird umgebaut

Grund ist die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Die benachbarte Kita schließt während der Arbeiten.

© Symbolfoto: SZ Archiv

Halbendorf. Die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr Halbendorf soll umgebaut werden. Das strebt die Gemeinde Groß Düben an. „Die Umbauarbeiten sind notwendig, weil ein neues Einsatz-Fahrzeug bestellt ist. Das alte Fahrzeug ist in die Jahre gekommen. Wir müssen für das neue Fahrzeug DIN-gerechten Standard nachweisen in Fragen des zulässigen Gesamtgewichtes und der Höhe“, unterstrich Bürgermeister Helmut Krautz (SPD) Donnerstag in der Sitzung des Gemeinderates. Dieser beschloss einstimmig die Vergabe der Planungsleistungen an das Projektierungsbüro Frank Meyer in Weißwasser. Es geht um die notwendige statische Ertüchtigung der Decke über dem Kellergeschoss, also des Fußbodens der Fahrzeughalle.

Die Gemeinde setzt auf Variante 1. Konkret heißt das: Ertüchtigung der beiden Fahrspuren baulich realisieren. Das neue Fahrzeug vom Typ MLF ist ein Mittleres Löschfahrzeug. Bei der Ausführung sind jetzt mindestens 7,5 Tonnen Gewicht zu berücksichtigen. Möglichst in den Sommerferien soll die Maßnahme realisiert werden. Nach Einschätzung des Projektanten dauert sie mindestens vier Wochen. Während der Bauphase soll die Kindertagesstätte gleich nebenan schließen. Die Kinder sollen vorübergehend in Ersatz-Einrichtungen untergebracht werden. „Die Verwaltung sucht nach einer Lösung“, sagte Helmut Krautz und versicherte: „Wir werden die Eltern rechtzeitig informieren.“ Laut Kämmerin Carmen Petrick gehört der Umbau der Fahrzeughalle 2019 zu den wichtigsten Maßnahmen im Haushalt. Als Eigenanteil stellt dabei die Gemeinde 34 000 Euro ein.

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Eine Frage der Logistik 

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Lob für ehrenamtliche Arbeit

Am 8. Februar zog die Freiwillige Feuerwehr Halbendorf zur Jahreshauptsversammlung Bilanz. Wehrleiter Olaf Hanusch bescheinigte im Rechenschaftsbericht den Kameraden engagierte Arbeit. Die Dienst-Beteiligung hat sich erfreulich verbessert. Die inhaltliche Arbeit hat an Qualität zugelegt. Zehn Kinder und Jugendliche engagieren sich derzeit in der Jugendfeuerwehr. Kamerad Robin Heinze betreut sie regelmäßig. „Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe“, würdigte Helmut Krautz in der Ratssitzung diese Arbeit. „Sebastian Hanusch ist als Gerätewart für die Technik verantwortlich. Zudem ist er verantwortlich für den Wettkampf-Sport. Das ist wertvolle Praxis für die Kameraden. Sebastian Hanusch führte verantwortungsvoll auch eine Projektwoche im Kindergarten Halbendorf durch. Der Wehrleiter dankte ihm und allen Kameraden für die geleistete Arbeit. Ihr beständiges Leitmotiv im vergangenen Jahr blieb stets „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr.“