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Frauenkirchen-Fördergesellschaft wächst

Dresden - Die Gesellschaft zur Förderung der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche wächst. „In diesem Jahr haben wir 300 neue Mitglieder aufgenommen“, sagte der Vorsitzende, der Trompeter Ludwig Güttler, am Freitag im Vorfeld der Frauenkirchen- Festtage 2008 (25. bis 28. September) in Dresden.

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Dresden - Die Gesellschaft zur Förderung der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche wächst. „In diesem Jahr haben wir 300 neue Mitglieder aufgenommen“, sagte der Vorsitzende, der Trompeter Ludwig Güttler, am Freitag im Vorfeld der Frauenkirchen- Festtage 2008 (25. bis 28. September) in Dresden.

Höhepunkt der Feiern ist die Uraufführung des ersten Auftragswerkes der Gesellschaft, der „Evangelienvesper“ des Leipziger Komponisten Siegfried Thiele. Sie sei der Anfang einer Reihe, mit der das kirchenmusikalische Repertoire in der Frauenkirche um moderne Werke ergänzt werden soll, sagte Güttler.

Kürzlich erschien die 19. Edition der Frauenkirchen-Uhr, diesmal limitiert auf 5000 statt wie bisher 25000 Stück. Das Angebot sei im Interesse einer gewissen Exklusivität und wegen der höheren Qualität verknappt, erklärte Güttler. Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hatte seit 1991 durch den Verkauf der Armband- und Taschenuhren mit einem winzigen Stück Trümmerstein im Zifferblatt rund sechs Millionen Euro für den Wiederaufbau des Gotteshauses gesammelt.

Die Chronometer sind mittlerweile zu Sammlerstücken geworden. Die Wiederaufbau GmbH und Fördergesellschaft setzen die Uhrenserie seit 2006 fort. Bisher wurden einschließlich der Sondereditionen 475000 Stück verkauft, sagte Güttler. Im September soll eine weitere Version erscheinen, deren Zifferblatt analog der Fassade aus alten und neuen Sandsteinen gestaltet ist.

Die 1726 bis 1743 erbaute und 1945 zerstörte Kirche war von 1993 bis 2004 wiedererstanden. Zwei Drittel der Kosten von knapp 180 Millionen Euro wurden aus Spenden finanziert. (dpa)