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Freie Fahrt durch Berthelsdorf

Die Straße ist seit Donnerstag wieder offen – und ordentlich saniert, wie auch zwei Stützwände.

© Bernd Gärtner

Berthelsdorf. Abgeschnitten – das waren einige Anwohner aus Berthelsdorf in den vergangenen 15 Monaten. Zumindest konnte man durch die Bauarbeiten an den Stützmauern der Kreisstraße 8613 und den im Untergrund verlaufenden Schmutzwasserkanal viele Grundstücke nur von einer Richtung erreichen und musste dafür mitunter Umwege in Kauf nehmen. Grund für die Erneuerung ist das August-Hochwasser 2010 gewesen, das zwei Stützwände im Niederdorf am Ortsausgang in Richtung Rennersdorf stark beschädigte. Diese verlaufen parallel zur Straße am Berthelsdorfer Wasser und bestehen aus Naturstein.

Seit diesem Donnerstag ist die Straße wieder offen und außerdem ordentlich saniert. Darüber freuten sich bei der Freigabe neben Herrnhuts Bauamtsleiterin Ute Hähnel und Ingenieur Edelmann auch Herrnhuts Bürgermeister Willem Riecke (Herrnhuter Liste) sowie der Kreisbauamtsleiter Dieter Peschel und Kreiskämmerer Thomas Gampe. Die Sanierung war nämlich eine Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis, der vor allem für Stützmauern und Straße verantwortlich war, und der Stadt Herrnhut, die in diesem Zusammenhang gleich den Gehweg baute. Landkreis und Stadt Herrnhut haben sich dafür auch die Gesamtkosten für die Maßnahme in Höhe von 1,66 Millionen Euro geteilt. Der Freistaat Sachsen förderte die Beseitigung der Hochwasserschäden zu 90 Prozent. (SZ)

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