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Freistaat stärkt Laußnitzer Firma

Das Unternehmen Taenzler Maschinen- und Anlagenbau ist auf Erfolgskurs. Ein extra aufgelegter Wachstumsfonds hilft dabei.

Die Firma Taenzler Maschinen- und Anlagenbau hat ihren Sitz in Laußnitz. © Archivfoto: Matthias Schumann

Laußnitz. Der für die Mittelstandsfinanzierung vom Freistaat Sachsen und mehreren sächsischen Sparkassen aufgelegte Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen (WMS) übernimmt 25,1 Prozent der Anteile an der Firma Taenzler Maschinen- und Anlagenbau mit Sitz in Laußnitz. Taenzler ist nach eigenen Angaben ein stark wachsendes mittelständisches Unternehmen, das seinen Kunden effiziente und innovative Fördertechnik- und Automatisierungslösungen anbietet. Mit heute 35 Mitarbeiten erreichte die Firma seit 2014 jährlich Umsatzzuwächse von über zwölf Prozent. Die vielseitigen Lösungen der Firma sind beispielsweise in der Cockpit-Fertigung von Porsche in Leipzig, am Endmontageband bei Volkswagen in der Slowakei oder aber auch in der Bibliothek von Melbourne im Einsatz.

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Auf der Suche nach dem Zukunftsraum

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In den letzten Jahren wurde die Entwicklung maßgeblich durch Mario Taenzler, Gründer und Alleininhaber, vorangebracht. Doch bei der inzwischen erreichten Unternehmensgröße macht mittlerweile die Einbindung eines starken institutionellen Partners Sinn. „Mit dem WMS erhalten wir einen erfahrenen und lokal verankerten Partner, der schon einige sächsische Mittelständler bei Wachstum und Internationalisierung begleitet hat.“ Dieses Know-how wolle man nun für das weitere Wachstum forcieren, so Mario Taenzler.

Umsatz soll verdoppelt werden

Ideen hierfür gibt es schon einige. Thomas Tettenborn, WMS-Projektleiter: „Wir haben Taenzler als ein spannendes Unternehmen kennengelernt. Durch die modulare Gestaltung der Produkte können spezielle Kundenwünsche flexibel und kosteneffizient abgebildet werden. Interessante Ansatzpunkte liegen zum Beispiel in der Ausweitung des Serviceangebotes und der Erschließung neuer Branchen.“ 

So soll der jährliche Umsatz in den nächsten Jahren auf über zehn Millionen Euro verdoppelt werden. Doch dafür müsse nicht nur Vertrieb und Markt, sondern auch die interne Organisation weiterentwickelt werden. Auch hier bringt der WMS seine Erfahrungen ein. Immerhin haben die Portfoliounternehmen des WMS in den letzten Jahren ihren Umsatz nahezu verdoppelt und die Mitarbeiterzahlen im Durchschnitt um mehr als 60 Prozent gesteigert.

Der Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen unterstützt seit 2005 mittelständische Unternehmen aus Sachsen bei Wachstumsplänen, Innovationen und Unternehmensnachfolge durch Eigenkapital und eigenkapitalähnliche Mittel. (SZ)