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Grünschnabel schließt Filiale in Freital

Der An- und Verkauf für Kindersachen und Babyausstattung will sich auf sein Geschäft in Schmiedeberg konzentrieren. Dafür wurde nochmals investiert.

Das Grünschnabel-Geschäft für Kindersachen in Schmiedeberg bleibt weiterhin geöffnet.
Das Grünschnabel-Geschäft für Kindersachen in Schmiedeberg bleibt weiterhin geöffnet. © Egbert Kamprath

Die Tür des Grünschnabels in der Freitaler Mozartstraße blieb am Donnerstag geschlossen. Und sie wird sich auch nicht wieder öffnen. Antje Büchner, Betreiberin des An- und Verkaufs für Kindersachen und Babyausstattung, gibt die Filiale auf. 2012 als Ableger des Schmiedeberger Grünschnabels eröffnet, blieben zuletzt die Umsätze hinter den Erwartungen zurück. "In Freital hatten wir nie den Erfolg, den wir in Schmiedeberg haben", sagt die Geschäftsinhaberin. Dazu komme, dass eine langjährige Mitarbeiterin kündigte. Ein Ersatz fand sich nicht. Zuletzt musste sich Antje Büchner zwischen den zwei Filialen aufteilen.

Nun wolle man sich ganz auf das Geschäft in Schmiedeberg konzentrieren, sagt Büchner. Dafür strukturiert sie den Laden bei laufendem Betrieb derzeit um. Mit neuen Regalen kann die Verkaufsfläche effektiver genutzt werden, sodass insgesamt mehr Ware im Laden vorhanden ist. Für die Wintersaison hat Antje Büchner das Lager ordentlich gefüllt. Erst im Winter kann sie wieder Ware annehmen - dann schon für die Frühjahrssaison. Neben gut erhaltenen Kindersachen und -schuhen gibt es im Grünschnabel auch Babyausstattung, Umstandsmode, Spielsachen und Bücher zu kaufen. Zudem hat Antje Büchner eine Ecke mit junger Mode für Frauen eingerichtet. 

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Umweltgedanke ist wichtig

Verkauft wird auf Kommission. Das heißt, wer die Gebrauchtwaren loswerden möchte, bringt sie nach Terminabsprache zum Grünschnabel. Antje Büchner präsentiert sie im Laden, der Verkaufserlös wird aufgeteilt. Nicht verkaufte Ware geht zurück an den Besitzer. Außerdem führt der Grünschnabel ein kleines Sortiment mit Neuware, insbesondere Mützen, Schals, Handschuhe, Socken und Strumpfhosen von Herstellern aus Chemnitz und Dresden.

In Schmiedeberg kommt das Angebot sehr gut an. "Die Nachfrage ist hoch", sagt Büchner. Sie achte auch sehr darauf, keine abgetragenen Billigklamotten aus ausgetretenen Schuhe zum Weiterverkauf anzunehmen, sondern setzt auf Qualität. Der Second-Hand-Händlerin ist auch der Umweltgedanke wichtig. "Getragene Kleidung an andere weiterzureichen, schont Ressourcen. Zudem sind nach dem vielen Waschen die Schadstoffe aus der Kleidung gespült", argumentiert sie.

Sobald die Freitaler Filiale aufgelöst ist, wird Grünschnabel-Chefin Büchner ab Dezember mit neuen Öffnungszeiten in Schmiedeberg arbeiten. Dienstags und donnerstags ist dann jeweils von 9 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwochs ist von 9 bis 12.30 Uhr auf und freitags von 9.30 bis 12.30 sowie von 14 bis 17 Uhr. Jeden ersten und dritten Sonnabend im Monat öffnet der Grünschnabel von 9 bis 11.30 Uhr. 

www.gruenschnabel-schmiedeberg.de

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