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Freital

Neues Kunstwerk für Freital

Die Handwerker haben der Stadt zum Geburtstag einen Würfel gestaltet. Die Materialwahl fiel dabei nicht schwer.

WGF-Geschäftsführer Henryk Eismann, Oberbürgermeister Uwe Rumberg, Metallgestalter Eckhardt Göhlert und Falk Walther vom Verein der selbständigen Handwerker (v.l.n.r.) stehen vor dem neuen Kunstobjekt.
WGF-Geschäftsführer Henryk Eismann, Oberbürgermeister Uwe Rumberg, Metallgestalter Eckhardt Göhlert und Falk Walther vom Verein der selbständigen Handwerker (v.l.n.r.) stehen vor dem neuen Kunstobjekt. © Stadt Freital

Zu einem Geburtstag gehört ein Geschenk. Und wenn man 100 Jahre alt wird, darf es gern etwas Größeres werden. Genau das haben sich Freitals Handwerker gedacht und Freital zum 100. Gründungsjubiläum ein Kunstobjekt entworfen.

Es ist ein auf einer Spitze stehender Würfel mit einer Kantenlänge von einem Meter, gefertigt aus Cortenstahl - mit rostbrauner Patina, dafür aber nahezu unzerstörbar und recht diebstahlsicher. Es wurde vor dem Gründungsrathaus in Döhlen aufgestellt, wo heute die städtische Wohnungsgesellschaft WGF ihren Sitz hat.

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Entworfen wurde der Würfel vom Freitaler Metallgestalter Eckhardt Göhler, der vielen als der Handwerker von der Kupferecke in Niederhäslich bekannt ist. Die Initiative ging vom Verein selbstständiger Handwerker aus. Die Finanzierung erfolgte seitens der Wohnungsgesellschaft Freital (WGF).

Eingeprägt sind auf der zum Betrachter zeigenden Würfelseite die beiden älteren Stadtwappen ab 1921. Die Seitenflächen sind mit Gravuren der Ortsteile Freitals samt Jahr der Eingemeindung und den Bürgermeistern nebst Amtszeiten versehen. Ergänzend sind Anlass und Name des Stifters, ein Gedicht und ein Aphorismus zu finden.

Diebstahlsichere 316 Kilogramm Gewicht

Das passend zur Stahlstadt Freital aus Cortenstahl hergestellte Bauteil ist feingestrahlt und erzielt naturbelassen eine gleichmäßig rostbraune Oberfläche. Der Stahl symbolisiert eine Grundlage für den Wohlstand Freitals und die rasante Industrialisierung. Der Würfel steht auf einer Natursteinpyramide aus Syenit, welcher im Weißeritztal vorherrschend ist. Das Objekt wiegt insgesamt rund 316 Kilogramm.

„Es hat bereits eine gewisse Tradition, dass sich das Handwerk zu den großen Jubiläen der Stadt ganz besonders einbringt", dankte Oberbürgermeister Uwe Rumberg den spendablen Gratulanten. Bereits zum 25. Stadtgeburtstag schenkten die Handwerker Freital einen Ehrenschrein, der heute in den Städtischen Sammlungen auf Schloss Burgk aufbewahrt wird. Zum 75. Jahrestag kam die Welle hinzu, die vor dem Deubener Rathaus steht.

In 25 Jahren steht dann das nächste Jubiläum an - und es gibt noch zwei Rathäuser ohne Kunstobjekt: in Potschappel und in Hainsberg.

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