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Kreischa: Großer Aufwand für neues Seniorenheim

In Kreischas Ortsmitte wird eine Wohnanlage für Senioren gebaut. Gleich zu Beginn muss tief in die Erde gebohrt werden.

Am Mühlgraben mitten in Kreischa entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren.
Am Mühlgraben mitten in Kreischa entsteht eine neue Wohnanlage für Senioren. © Daniel Schäfer

Lange angekündigt, nun geht es los: In Kreischa haben die Gründungsarbeiten für ein neues Seniorenheim begonnen. Es wird auf dem Gelände der ehemaligen Hutfabrik Schneider errichtet. Geplant ist eine dreiteilige Wohnanlage, die vom Pflegedienst Advita betrieben werden soll.

Der Bereich für betreutes Wohnen soll insgesamt 72 Apartments unterschiedlicher Größe umfassen. Daneben sind eine Tagespflege mit 30 Plätzen und zwei Pflege-Wohngemeinschaften für jeweils zwölf Bewohner mit Demenz angedacht. Auch das Büro des Pflegedienstes Advita wird im Haus untergebracht sein. Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon.

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33 Stahlanker in die Erde gebohrt

Um das Fundament anzulegen und die Außenmauern hochzuziehen, ist allerdings ein technisch aufwendiges Verfahren notwendig, welches zusätzlich noch vom Gemeinderat abgesegnet werden musste.

Das Gelände muss unterhalb der Stützmauern zur benachbarten Kinderkrippe mit einem Verbau abgefangen werden. "Dazu werden entsprechende Bohrungen unterirdisch etwa acht Meter unterhalb der Bodenplatte der Kinderkrippe eingebracht und mit Ankern versehen. Diese werden verpresst und geben so den notwendigen Rückhalt zum Abfangen des Verbaus", erläuterte Bürgermeister Frank Schöning den Räten.

Steht die Wohnanlage, wird der Verbau wieder entfernt. Die Anker - insgesamt 33 Stück - verbleiben jedoch im Erdreich. Der Gemeinderat erteilte seine Zustimmung. Nun wird ein sogenannter Gestattungsvertrag zwischen Bauherrn und Gemeinde abgeschlossen.

Das bringt Kreischa noch etwas Geld ein. Pro Anker werden 60 Euro fällig, insgesamt bekommt die Gemeinde 1.980 Euro.

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