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Tür für Elektromobilität geöffnet

Die AB Elektronik Sachsen mit Sitz in Klingenberg entwickelt neue Sensoren und sucht weitere Mitarbeiter.

AB Elektronik Sachsen GmbH feiert 2021 30-jähriges Jubiläum. Thorsten Bick, Werkleiter, und Aldo Bojarski, Entwicklungsleiter (v.l.) sind stolz auf die wieder hervorragende Auftragslage.
AB Elektronik Sachsen GmbH feiert 2021 30-jähriges Jubiläum. Thorsten Bick, Werkleiter, und Aldo Bojarski, Entwicklungsleiter (v.l.) sind stolz auf die wieder hervorragende Auftragslage. © AB Elektronik

Tief verschneit liegt der Tharandter Wald, Ruhe und Idylle. Doch nur wenige hundert Meter weiter wird in den Hallen der AB Elektronik Sachsen GmbH in Klingenberg derzeit nicht nur in drei Schichten, sondern auch an den Wochenenden gearbeitet. Dieser Herausforderung stellen sich die Angestellten gern, in der Produktion sind es fast zwei Drittel Frauen. Schließlich ist die AB Elektronik wieder kräftig durchgestartet.

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Wie bei zahlreichen anderen Unternehmen brach im Frühjahr vergangenen Jahres durch den Corona-Stopp auch in der Automobilindustrie die Nachfrage ein. Das führte zu Kurzarbeit im Klingenberger Werk. Diese Möglichkeit wiederum hat geholfen, seine hochqualifizierten Mitarbeiter zu halten. Nun ist die Flaute vorbei und die Automobilebranche versucht, die Produktionsausfälle nachzuholen. „Unsere Auftragslage ist hervorragend und der Produktionsstart der neuen Aufträge hilft uns zusätzlich. Damit ist die Produktion in vielen Bereichen hoch ausgelastet“, sagt Thorsten Bick. Der Spezialist in der Automobilindustrie leitet seit September das Werk in Klingenberg.

Anerkannter Partner in der Automobilindustrie

Seit 2012 ist der 48-Jährige in der sächsischen Automobilbranche unterwegs. So hat er auch die Entwicklung der AB Elektronik Sachsen verfolgt. Das Werk ist seit mehr als zwei Jahrzehnten als Kompetenzzentrum für Temperatur-, Druck- und Qualitätssensoren für Flüssigkeiten ein anerkannter Partner der Automobilindustrie. Sicherlich sind Sensoren nur ein winziger Teil beim Auto, aber ohne sie würden moderne Fahrzeuge nicht funktionieren.

Zudem trägt eine vorausschauende Produktentwicklung der letzten Jahre Früchte. Die Experten in Klingenberg haben sich strategisch auf umweltfreundliche Verbrenner fokussiert und parallel an Technologien für die Elektro-Mobilität gearbeitet. Diese zweigleisige Strategie habe sich bewährt, schätzt Entwicklungsleiter Aldo Bojarski ein. Während das Interesse an Dieselfahrzeugen sinke, ziehe der Markt für effiziente Benzinmotoren deutlich an. Sensoren aus dem Klingenberger Werk unterstützen die Motorsteuerung und sind auch im Abgasstrang gefragt. Auf der Basis innovativer Technologien reagieren sie über unterschiedliche elektronische Schnittstellen sehr schnell und liefern äußerst präzise Signale. Damit erfüllen die Sensoren anspruchsvolle Anforderungen und sind nicht nur in modernen Benzinmotoren, sondern auch in innovativen Hybridfahrzeugen eingesetzt.

Erzeugnisse der AB Elektronik am Markt sehr gefragt

Zusätzlich, so der Entwicklungsleiter, werden neue Produkte für den Übergang zur E-Mobilität entwickelt. Auf den Zuschlag eines Premium-Automobilherstellers, der für ein Kühlsystem in E-Fahrzeugen ihren speziell optimierten Temperatursensor einsetzt, sind die Mitarbeiter besonders stolz. Insgesamt sind die Erzeugnisse aus Klingenberg am Markt gefragt und das wird für eine gute Auftragslage und sichere Arbeitsplätze auch in der Zukunft sorgen.

Derzeit arbeiten im Werk in Klingenberg etwas mehr als 500 Frauen und Männer. Werkleiter Bick würde gern weitere Fachleute einstellen und schreibt neue Stellen aus. Gesucht werden unter anderen Ingenieure und Mechatroniker. Thorsten Bick hat in seinem Berufsleben national und international reichlich Erfahrung gesammelt. Den besonderen Reiz der AB Elektronik in Klingenberg sieht er darin, dass es sich nicht nur um einen effizienten Produktionsbetrieb handelt, sondern das Werk auch eine eigene Entwicklung neuer Produkte und deren Vertrieb vereint. Auch die Nähe zu Dresden, seinem Wohnort, sieht er als Plus. Im Sommer liebt er es, nach Dienstschluss durch den Tharandter Wald nach Hause zu radeln.

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