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Freital

Ein Sonderfall Dresdner Kunstgeschichte

Die Städtischen Sammlungen Freital richten erstmals eine große Ausstellung für den Maler Ewald Schönberg aus. Zuletzt waren seine Werke in Berlin zu sehen. 

Ewald Schönberg, ein Selbstbildnis.
Ewald Schönberg, ein Selbstbildnis. © Thomas Morgenroth

Die Städtischen Kunstsammlungen Freital, in dessen Besitz sich der Nachlass des Künstlers befindet, zeigen zum ersten Mal eine umfangreiche Ausstellung mit rund 75 Gemälden des Malers Ewald Schönberg (1882-1949). Seit einer Ausstellung in Berlin 1947 ist Schönberg bisher noch nicht wieder in diesem Umfang gewürdigt worden. Erstmals erscheint zudem ein Katalog.

Der im osterzgebirgischen Geising geborene und aufgewachsene Künstler stellt einen Sonderfall der Dresdner Kunstgeschichte dar. Als Autodidakt eignete er sich in Abendkursen der Kunstgewerbeschule ein veritables Wissen an. Sein besonderes Interesse galt der heimatlichen Kammlandschaft um Altenberg und Zinnwald und den dort hart arbeitenden Menschen. Über naive Malerei und Impressionismus fand Schönberg ab den Zwanzigerjahren in der Neuen Sachlichkeit ein neues Stilgefühl, das seine Bilder nachhaltig prägte. (SZ/th)

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Ausstellung vom 1. September bis 27. Oktober auf Schloss Burgk in Freital. Geöffnet Dienstag bis Freitag 12-16 Uhr, Sonnabend und Sonntag 10-17 Uhr.