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Gerhard Schöne in Radeberg

Am Sonntag dreht sich in der Stadtkirche alles um den Sinn des Lebens.

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© PR

Von Jens Fritzsche

Es wird mit Sicherheit das berührendste Konzert des Jahres werden, das am Sonntag in der Radeberger Stadtkirche zu erleben sein wird. Der bekannte Liedermacher Gerhard Schöne wird dann nach Radeberg kommen. Nicht mit seinen Kinderliedern – sondern mit dem Programm „Ich öffne die Türe weit am Abend“, in dem er sich um die Frage kümmert, ob wir unser Leben tatsächlich immer wirklich lebenswert gestalten.

Wie gehen wir mit den Themen wie Freundschaft oder Menschlichkeit um? Öffnen wir unsere Türen und Herzen wirklich nur noch, wenn es uns nützt? Was ist er eigentlich, der Sinn des Lebens? „Irgendwann siehst Du den letzten Schnee“, singt Schöne in einem dieser Lieder. „Ein wunderbares Programm, mit vielen klugen Texten und einem herrlichen Mix aus unterschiedlichen Musik-Richtungen“, freut sich Radebergs Kantor Rainer Fritzsch, dass es ihm gelungen ist, den bekannten Sänger nach Radeberg zu holen. Und das Besondere an diesem Konzert wird sein, dass auch die gut 40 Chor-Kinder der Radeberger Kurrende etliche der Lieder mitgestalten werden. „Das wird natürlich eine tolle Erfahrung für sie werden, mit einem so bekannten Mann gemeinsam zu singen – auch, weil es sich durchaus um anspruchsvolle Texte und anspruchsvolle Musik handelt“, schwärmt der Kantor.

Auch Bach spielt eine Rolle

Es werden dabei aber nicht nur religiöse Texte eine Rolle spielen. So wird Gerhard Schöne beispielsweise auch Gedanken von Albert Schweitzer aufgreifen. Und es wird eine Mischung aus eigenen Liedern Schönes und Kompositionen anderer Autoren werden. So wird natürlich auch Altmeister Bach eine wichtige Rolle spielen; allerdings in einer so bisher wahrscheinlich noch nie gehörten Variante. Auf dem Saxofon gespielt nämlich. Und überhaupt wird es musikalisch überraschend, verrät Rainer Fritzsch schon mal. „Ich habe das Programm schon einmal in Dresden erlebt und war sofort begeistert“, sagt er. Begeistert vor allem, weil Gerhard Schöne und seine Mitstreiter – Ralf Benschu am Saxofon und Jens Goldhardt an der Orgel – nicht „stur“ vorm Altar musizieren. „Sie werden den gesamten Kirchenraum nutzen, werden auch mal inmitten des Publikums spielen“, beschreibt der Kantor. „Das wird ein wunderbares Erlebnis“, ist er überzeugt.

Auch, wenn Gerhard Schöne seine Kinderlieder diesmal nicht im musikalischen Gepäck haben wird – ein Konzert für die gesamte Familie wird es dennoch werden, sagt der Kantor. Allerdings sollten die Kinder schon im Grundschul-Alter sein, „sonst wird es für sie zu anstrengend“, macht er deutlich. Damit aber Familien, die jüngere und ältere Kinder haben, dennoch am Sonntag beim Konzert in der Stadtkirche dabei sein können, wird eine Kinderbetreuung eingerichtet. Wie schon bei den großen Weihnachtskonzerten angeboten, werden sich Mitarbeiter der christlichen Kita „Baumhaus“ im Kirchgemeindehaus gleich neben der Kirche um den Nachwuchs kümmern. Kostenfrei natürlich.

Einen Vorverkauf für das Konzert gibt es nicht. Alle Tickets sind an der Abendkasse zu bekommen; „und es wird jeder einen Platz finden“, verspricht Rainer Fritzsch.

Gerhard Schöne – und die Kurrende Radeberg – „Ich öffne die Türe weit am Abend“, Sonntag, 20. März, 17 Uhr Stadtkirche Radeberg. Eintritt zehn Euro (ermäßigt fünf Euro), Einlass ab 16 Uhr.