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Gerry Weber will Geschäfte schließen

Das Unternehmen hat Insolvenz angemeldet. Das könnte auch Auswirkungen auf Riesa haben.

© Guido Kirchner/dpa (Symbolfoto)

Riesa. Der Modehersteller Gerry Weber steckt in Zahlungsschwierigkeiten. Für die Gerry Weber International AG und die Gerry Weber Retail GmbH & Co. KG wurden Ende Januar beziehungsweise Anfang Februar Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingeleitet. Auf die einzelnen Standorte und die Kunden habe das zunächst keinen Einfluss, sagte ein Unternehmenssprecher gegenüber der SZ.

 „Die Geschäfte laufen normal weiter.“ Allerdings hatte der Konzern bereits im Dezember 2018 angekündigt, im Rahmen der laufenden Restrukturierung des Unternehmens rund 230 Verkaufsflächen schließen zu wollen. „Zum Standort in Riesa können wir bislang keine Auskünfte geben“, so der Unternehmenssprecher. Welche Verkaufsflächen von der Schließung konkret betroffen sind, werde im Zuge der laufenden Restrukturierung bekannt gegeben.

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Stammsitz der Gerry Weber AG ist Halle/Westfalen, unter dessen Dach sind die Marken Gerry Weber, Taifin, Samoon, Talkabout und Hallhuber vereint. Weltweit zählt der börsennotierteKonzern 7 000 Mitarbeiter, 3 900 Verkaufsflächen und knapp 800 Millionen Euro Umsatz. (SZ/ste)