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Wie Operationen im Hirn immer präziser werden

Hochauflösende Bilder helfen den Chirurgen, gesundes Gewebe im Kopf zu schonen. Ein Bautzener berichtet über die Therapie und den Erfolg.

Von Steffen Klameth
 10 Min.
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Carsten Kerneker am Tag zwei nach der OP. Der Tumor ist raus aus dem Kopf, dafür mussten teilweise die Haare ab.
Carsten Kerneker am Tag zwei nach der OP. Der Tumor ist raus aus dem Kopf, dafür mussten teilweise die Haare ab. © Uniklinik Dresden/Thomas Albrecht

Solche Kopfschmerzen hatte Carsten Kerneker noch nie erlebt. Eines Morgens waren sie da, „Und dann musste ich auch noch auf nüchternen Magen kotzen“, erinnert sich der 39-Jährige an jenen Mittwoch im Oktober. Seine Frau fuhr ihn in die Notaufnahme des Bautzener Krankenhauses. Eine Computertomographie (CT) offenbarte die Ursache: „Da war was im Kopf, das dort nicht hingehört.“ Ein Tumor.

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