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So sollen unnötige OPs verhindert werden

Bevor Patienten sich operieren lassen, dürfen sie für diese acht gängigsten Eingriffe eine Zweitmeinung einholen. Neu dabei: die Gallen-OP.

Von Stephanie Wesely
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In Deutschland wird zu viel operiert. Patienten haben das Recht auf eine Zweitmeinung, ob die OP wirklich notwendig ist.
In Deutschland wird zu viel operiert. Patienten haben das Recht auf eine Zweitmeinung, ob die OP wirklich notwendig ist. © dpa

Deutschland gilt als Operationsweltmeister. Rund 16 Millionen chirurgische Eingriffe wurden im Jahr 2021 abgerechnet. Etwa 30 Prozent davon sind laut Bertelsmann-Stiftung unnötig. Werde hier zunächst konventionell, zum Beispiel mit Physiotherapie oder medikamentös behandelt, könne man den Patienten Komplikationen und Krankenhausaufenthalte, dem Gesundheitssystem aber auch viel Geld sparen.

Deshalb hat der Gesetzgeber für acht der häufigsten planbaren Operationen einen Rechtsanspruch auf eine Zweitmeinung festgelegt.

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