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Döbeln

Gleisberger setzen auf bewährtes Team

Drei neue Mitglieder gibt es im Ortschaftrat. Eins hat es mit nur einer Stimme in den Rat geschafft.

Bernd Handschack (links) wurde erneut zum Ortsvorsteher von Gleisberg gewählt, René Seltmann (Mitte) zu seinem Stellvertreter. Bürgermeister Veit Lindner gratuliert.
Bernd Handschack (links) wurde erneut zum Ortsvorsteher von Gleisberg gewählt, René Seltmann (Mitte) zu seinem Stellvertreter. Bürgermeister Veit Lindner gratuliert. © Heike Heisig

Roßwein/Gleisberg. Zackig haben sich die Mitglieder des neuen Gleisberger Ortschaftsrates entschieden, wer an der Spitze des Gremiums stehen soll. Einstimmig und in offener Wahl bestimmten sie Bernd Handschack zum Ortsvorsteher. Er bekleidet dieses Ehrenamt schon seit 1999. Als Stellvertreter fungiert auch in der nächsten Legislaturperiode René Seltmann. Dass es schön wäre, wenn er einmal seine Nachfolge übernimmt, ließ Handschack schon einmal durchblicken. „Für mich wird es mit ziemlicher Sicherheit die letzte Amtsperiode als Ortsvorsteher“, kündigte Handschack an.

Für ihn und auch alle anderen Mitglieder des Ortschaftsrates lagen keine Hinderungsgründe vor, das Mandat anzunehmen. Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) verpflichtete Evelyn Weidler, Iris Köhler, Anke Weber, Uwe Tändler und Heiko Schmidt. Schmidt ist das erste Mal in dem Gremium dabei, Tändler nach einer Pause wieder, in der er im Roßweiner Stadtrat mitarbeitete.

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Ebenfalls neu ist Grit Hauswald. Sie rückt als siebtes Mitglied in den Rat nach, und zwar auf den freien Platz des Ortsvorstehers, der nach einer Änderung der Gesetzesgrundlage jetzt zu den sieben Personen im Ortschaftsrat dazukommt. Die Namen von Grit und Uwe Hauswald wurden am Wahlsonntag auf die Stimmzettel geschrieben. Da jeder eine Stimme bekam, hat das Los entschieden.

In der Amtszeit des „alten“ Ortschaftsrate hat es nur eine große Diskrepanz gegeben, erinnerte Handschack. Da ging es um den Festplatz. Zu dessen Bau gab es schließlich eine Bürgerbefragung. Dass es gut und richtig war, diesen Treffpunkt anzulegen, findet der Ortsvorsteher nach dem Jubiläum des Sportvereins umso mehr. „Da wurde er erstmals in großem Umfang einbezogen und hat sich bestens bewährt“, bilanzierte Handschack. (DA/sig)