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Glücklich mit TV-Auftritt

René Peschel aus Schönbrunn macht nicht die schlechteste Figur im Fernsehen. Und er hat sogar schon Fans. Ob es denn mit der Frau fürs Leben klappt, zeigt RTL im Herbst.

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© Steffen Unger

Von Constanze Knappe

Schönbrunn. Ein Herz aus Rührkuchenteig. Welche Frau würde sich nicht gerne auf diese Art verwöhnen lassen? Bäckergeselle René Peschel hat angekündigt, ein solches Herz für seine Zukünftige backen zu wollen, nur für sie allein. Der 37-Jährige ist auf der Suche nach der Frau fürs Leben. Er lässt sich dabei von Vera Int-Veen und dem Fernsehsender RTL unter die Arme greifen. In der zehnten Staffel von „Schwiegertochter gesucht“. Am Sonntagabend wurden die „neuen Söhne“ vorgestellt. Darunter auch René aus der „lauschigen Lausitz“, wie es in der Sendung heißt. Der Bäcker aus dem schönen Sachsen sucht eine tierliebe Frau. „Ehrlich und treu sollte sie sein“, fügt er gegenüber SZ noch hinzu. Das Wichtigste ist ihm seine Familie. Sein Vater Horst, der die Bäckerei als Familienbetrieb in vierter Generation leitet und ihm außerdem Tipps fürs Leben gibt, wie auch seine Mutter Undine, die ebenfalls eine gelernte Bäckerin ist. „Wir lachen gerne, fauchen uns aber auch manchmal an“, sagt sie in der Sendung. Die Eltern sind seit 38 Jahren unzertrennlich. Der größte Traum von René Peschel ist es deshalb, ebenfalls eine solche Partnerin zu finden, die zu ihm hält in guten wie in schlechten Zeiten.

Spannung bis in den Spätherbst

Als einer von zwölf Söhnen wurde der Schönbrunner am Sonntag vorgestellt. Elf von ihnen suchen die Frau fürs Leben, darunter mit Enrico (48) ein weiterer Sachse und mit Prinz Mario-Max zu Schaumburg-Lippe (38) sogar ein echter Blaublüter. Und zum ersten Mal, seit es das Format im deutschen Fernsehen gibt, wird auch ein Schwiegersohn gesucht. Ein Lebenspartner für Hauswirtschafter Dennis aus dem Pfälzer Wald. Für genug Spannung ist also gesorgt. Kandidatinnen und in dem speziellen Fall auch Kandidaten dürfen sich ab sofort telefonisch oder per Mail bewerben. Ob die Richtige für René Peschel dabei ist, werden wir im Spätherbst erfahren.

Der Schönbrunner ist zufrieden mit dem ersten Fernsehauftritt seines Lebens. Er habe jedenfalls nicht die schlechteste Figur abgegeben, sagt er auf SZ-Anfrage glücklich. Das sehen andere offenbar genauso. Denn direkt nach der Sendung, deren Ausstrahlung er sich mit seinen Eltern angesehen hat, wurde er vom Jugendklub Schönbrunn zu Hause abgeholt. An die 40 Leute wollten sich zur Feier des Tages mit ihm auf ein Bier treffen. Grund dazu hatten sie allemal, wann schafft es schon mal einer aus dem Bischofswerdaer Ortsteil ins Fernsehen. Und René Peschel hat sogar die ersten Fans. Als er am Montag in Bautzen etwas zu erledigen hatte, wollten sich einige mit ihm fotografieren lassen.