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Gnaschwitz bekommt ein Denkmal

Das Dorf feiert wie jedes Jahr am Wochenende sein Fest – diesmal aus einem besonderen Anlass.

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© Robert Michalk

Gnaschwitz. Am ersten September-Wochenende ist jedes Jahr fast ganz Gnaschwitz auf den Beinen. Auch diesmal wird am Freitag und Sonnabend in bewährter Weise Dorffest gefeiert. Aber weil ein Jubiläum ansteht, haben sich die Organisatoren etwas Besonderes einfallen lassen. So wird am Freitagabend am Gemeindeamt ein Gedenkstein enthüllt. Der soll weit über das Fest hinaus daran erinnern, dass Gnaschwitz mittlerweile auf 775-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Eine 500-Euro-Spende des Energieversorgers Enso zum Jubiläum macht’s möglich. „Wir dachten erst an ein Feuerwerk. Aber dann kam uns die Idee mit dem Gedenkstein“, sagt Sylvia Plep aus dem Dorffest-Vorbereitungsteam.

Die Geschichte des Ortes steht diesmal auch im Mittelpunkt des Showprogramms, das am Sonnabendabend stets der mit Spannung erwartete Höhepunkt des Dorffestes ist. Was genau die Darsteller auf die Bühne bringen, wird wie immer vorher nicht verraten. Gnaschwitz früher und heute können sich Besucher zudem in einer Fotoausstellung ansehen, die am Freitag und Sonnabend in den Räumen des Jugendklubs gezeigt wird. Viele haben dazu Fotos oder alte Postkarten beigesteuert. Bereits Ende vorigen Jahres hatten die Organisatoren Zettel in die Briefkästen der Gnaschwitzer gesteckt und um Mithilfe gebeten. „Da ist allerhand eingegangen“, sagt Sylvia Plep. (SZ/MSM)

Das Festprogramm:

Freitag ab 17 Uhr Zeltbetrieb, 18 Uhr Kinderdisko, 19 Uhr Einweihung Gedenkstein, 20 Uhr Tanz im Festzelt

Sonnabend 12 Uhr Mittagessen, ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen, 15 Uhr Kinderfest mit Karussell, Ponyreiten, Schminken, Hüpfburg, Slackline, Quad, Hebebühne und Rundfahrten mit einem Lanzbulldog, 16.30 Uhr Wettbewerb im LO-Ziehen, 19 Uhr Tanz im Festzelt, 20.30 Uhr Showprogramm