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Weltkriegs-Granate löst Großeinsatz aus

Als zwei Männer am vergangen Sonntag im Wald bei Lauban Pilze suchten, entdeckten sie etwas Hochexplosives - und reagierten darauf leichtsinnig.

Symbolbild
Symbolbild © dpa/Klaus-Dietmar Gabbert

Der grobe Leichtsinn zweier Männer, die am vergangen Sonntag in Wäldern statt Pilze zwei Mörsergranaten aus dem Zweiten Weltkrieg fanden, hätte leicht ins Auge gehen können.

Regionalen Onlinemedien zufolge sollen die beiden ohne zu überlegen, den verrosteten Fund an sich genommen und direkt bei der Polizeiwache in Lauban abgegeben haben. Zum Glück explodierte die Fundmunition nicht. Niemand kam zu Schaden. Der Vorfall löste jedoch einen Großeinsatz der Polizei aus. So mussten der vermeintliche Fundort und der Weg dorthin gesperrt werden. Aus Sicherheitsgründen wurden zudem acht Familien, deren Wohnungen in Häusern neben der Wache lagen, evakuiert. Ebenso mussten die diensthabenden Beamten samt den Personen, die sich zur Klärung von Vorfällen in der Wache aufhielten, das Gebäude verlassen.

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Insgesamt waren 43 Personen von den vorbeugenden Sicherungsmaßnahmen betroffen. Sprengpioniere der polnischen Armee aus Boleslawiec (Bunzlau) transportierten wenig später die noch explosive Weltkriegsmunition ab. Gegen die beiden Männer wurde nach Information der Sprecherin der Polizei Lauban inzwischen ein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

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