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Bundespolizisten nehmen Schleuser bei Reichenbach fest

Der Mann aus Turkmenien brachte sieben Türken nach Deutschland. Wahrscheinlich Polen schleusten eine türkische Familie ein.

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Auch an diesem Wochenende stellten Bundespolizisten wieder illegal eingereiste Menschen im Landkreis Görlitz fest.
Auch an diesem Wochenende stellten Bundespolizisten wieder illegal eingereiste Menschen im Landkreis Görlitz fest. © Bundespolizei

Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern gegen einen Mann aus Turkmenien. Der turkmenische Schleuser (27) wurde am Sonnabendabend bei Reichenbach festgenommen. Mit seinem Fahrzeug, einem in Polen zugelassenen Peugeot, hatte er zuvor sieben Türken im Alter von vier bis 43 Jahren über die Grenze nach Deutschland gebracht. Das teilt Ivonne Höppner mit, Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf.

In einem weiteren Fall erhielt die Bundespolizei am Sonntag einen Hinweis aus der Bevölkerung, dass gegen 8.50 Uhr in der Ortslage Biesig bei Reichenbach mehrere Personen von zwei Fahrzeugen abgesetzt wurden. Hier kann es sich laut Zeugenaussagen um zwei polnische Fahrzeuge gehandelt haben. Vor Ort stellte die Streife eine vierköpfige Familie aus der Türkei fest. Weitere Personen konnten nicht festgestellt werden, so Ivonne Höppner.

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Neben diesen zwei Fällen mit geschleusten Personen sind am vergangenen Wochenende weitere 13 Syrer, drei Ägypter, drei Afghanen sowie zwei Jemeniten an verschiedenen Orten im Landkreis Görlitz von den Einsatzkräften aufgegriffen worden. Nach ersten Erkenntnissen sind auch diese Migranten von Schleusern, oft über die Balkanroute, in die Bundesrepublik Deutschland geschafft worden. (SZ)