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Masken-Muffel bespuckt Minderjährige

Der Corona-Regelbrecher soll mehrere Personen sexuell belästigt haben. Außerdem verletzte er einen 21-Jährigen am Auge. Nun ermittelt die Bundespolizei.

Symbolbild
Symbolbild © Claudia Hübschmann

Gegen einen 25-Jährigen ermittelt nun die Bundespolizei wegen Beleidigung, wegen sexueller Belästigung und wegen Körperverletzung. Das teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit.

Der Beschuldigte, bei dem es sich um einen in Löbau wohnenden Pakistaner handelt, war am Montag das erste Mal am Nachmittag zwischen 14 Uhr und 14.40 Uhr aufgefallen, als er mit dem Zug von Bautzen nach Görlitz fuhr.

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Obwohl ihn das Zugpersonal dazu aufforderte, hatte er sich geweigert, den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Bundespolizisten nahmen den Passagier in Empfang, hielten seine Personalien fest und erstatteten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung. Später stellte sich heraus, dass der Masken-Verweigerer während der Fahrt offenbar eine 16-Jährige oder möglicherweise noch andere Personen sexuell belästigte.

Gegen 17 Uhr wurde die Dienststelle dann darüber informiert, dass ein Unbekannter im Görlitzer Bahnhof Reisende behelligt, dabei ohne Mund-Nase-Schutz umherläuft. Nachdem die Beamten in der Bahnhofshalle angekommen waren, trafen sie zunächst auf zwei Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren. Diese erklärten, dass sie der Beschreibung nach von dem 25-Jährigen angeschrien und beschimpft wurden. Wie sich herausstellte, war der Mann zuvor auch schon außerhalb des Bahnhofes auf der Berliner Straße einer Gruppe von drei Personen begegnet. Er beschimpfte diese, spuckte eine 15-Jährige an, warf ihr ein benutztes Taschentuch entgegen und verletzte obendrein einen 21-Jährigen mit dem ausgestreckten Finger am Auge.

Die Geschädigten teilten mit, dass der Verdächtige bei seinen Angriffen ebenfalls keinen Mund-Nase-Schutz trug.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen sucht die Bundespolizei nach weiteren Hinweisen zu diesen und möglichen weiteren Taten und zum Tatverdächtigen insbesondere auch während der Zugfahrt ab Löbau. Sollte es darüber hinaus weitere Geschädigte geben, so werden auch diese gebeten, sich bei der Dienststelle unter 03581/36 26 0 zu melden.

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