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Görlitzer Stadtmitte: Die Pläne des Kaufhaus-Besitzers

Erstmals legt Winfried Stöcker eine Ansicht vor, wie das neue Parkhaus für Kaufhaus und City-Center aussehen könnte.

Von Sebastian Beutler
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So soll es mal in der Görlitzer Stadtmitte aussehen - noch stehen da zwei Stadtvillen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.
So soll es mal in der Görlitzer Stadtmitte aussehen - noch stehen da zwei Stadtvillen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. © Winfried Stöcker

Die Pläne von Kaufhaus-Eigentümer Winfried Stöcker haben eine Kontroverse ausgelöst.  Seit bekannt wurde, dass Stöcker für eine bessere An- und Belieferung des geplanten Einkaufszentrums sowie für ein größeres Parkhaus, zwei Stadtvillen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts abreißen lassen will, stehen sich Befürworter und Gegner gegenüber. 

Am Freitagabend vereinte die Demonstration "Wir lassen uns nicht erpressen" rund 150 Menschen auf dem Platz der Friedlichen Revolution - direkt vor dem City-Center. Sie sprachen sich für den Erhalt der beiden Stadtvillen aus.

Derweil stellt Winfried Stöcker erstmals vor, wie seine Pläne in der Wirklichkeit aussehen könnten. Statt der mindestens sanierungsbedürftigen Stadtvillen wird deutlich, dass er den Neubau der Parkgarage sowie der An- und Belieferung des gemeinsamen Komplexes Kaufhaus und City-Centrum mit einer Ladenzeile entlang der Straße abrunden will. Stöcker will rund 50 Millionen Euro in den gesamten Komplex stecken. Stadt und Einzelhändler unterstützen die Pläne zur Wiedereröffnung des Kaufhauses und der Stärkung des Görlitzer Zentrums.

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