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Görlitz

Bund fördert bessere Betreuung in Corona-Zeit

Die Beratungsstelle des VdK-Sozialverbandes in Görlitz versorgt Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten. Das soll verbessert werden.

Für digitale Technik und Schutzausrüstung erhält die Görlitzer Beratungsstelle des VdK Fördergeld.
Für digitale Technik und Schutzausrüstung erhält die Görlitzer Beratungsstelle des VdK Fördergeld. ©  Foto: Gabriela Lachnit

Die erste Welle der Corona-Pandemie schränkte den Sozialverband VdK in allen Bereichen seiner Arbeit ein, auch die Görlitzer Beratungsstelle war betroffen. Das soll nun anders werden.

Während die sozialrechtliche Beratung durch Umstellung der Beratungswege auf Telefon und E-Mail aufrecht erhalten werden konnte, "mussten wir feststellen, dass die Kontaktpflege mit dem von uns betreuten Personenkreis extrem schwierig war", erklärt Franziska Mosig, Sprecherin beim VdK-Landesverband Sachsen.  "Menschen mit Behinderung, chronischen Erkrankungen und Senioren waren besonders von den Kontaktbeschränkungen betroffen", sagt sie. Jetzt sind sie es wieder.

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Nach dem Lockdown im Frühjahr stellte der Sozialverband VdK Sachsen fest, dass pandemiebedingt neue Wege zur Kontaktpflege gegangen werden müssen, zum Beispiel via Video und Telefon. Das erfordert aber eine bessere Ausstattung der Beratungsstellen.

Geld für digitale Technik und Transportbehältnisse

Digitale Technik, unter anderem für Video-Telefonie, soll jetzt helfen. Dafür gibt es 5.522 Euro als Förderung aus dem Fonds  „Sicherung der Nahversorgung und Schutz der Gesundheit“, der beim Bundeslandwirtschaftsministerium aufgelegt ist. Bundestagsabgeordneter Thomas Jurk (SPD) hatte die Förderung für die Beratungsstelle Görlitz des VdK beantragt. Der Zuwendungsbescheid geht in diesen Tagen ein.

Von dem Geld soll nicht nur digitale Technik angeschafft werden, sondern auch Schutzausrüstung für die Mitarbeiter und sichere Transportbehältnisse. Denn die Ehrenamtler versorgen Menschen in Görlitz nicht nur mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs, sondern auch mit Medikamenten.

"Wir freuen uns sehr über die Förderung", sagt die Sprecherin. "Wichtigste Prämisse wird jetzt sein, die hygienisch sichere Versorgung und Betreuung zu gewährleisten."

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