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Bundespolizisten nehmen in Kodersdorf einen Mann vorläufig fest

Der Georgier durfte nicht einreisen. In Nieder Seifersdorf wendet ein Mann die Haftstrafe ab und begleicht eine offenstehende Rechnung.

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Bundespolizisten kontrollieren nicht nur an der Autobahn 4, hier ein Foto einer Grenzkontrolle in Zittau.
Bundespolizisten kontrollieren nicht nur an der Autobahn 4, hier ein Foto einer Grenzkontrolle in Zittau. © Matthias Weber (Symbolfoto)

Bundespolizisten nahmen am Montagmorgen einen Mann in Kodersdorf vorläufig fest. Gegen den 40-jährigen Georgier liegt ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot bis zum 2. April 2023 vor. Nun wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen eine bestehende Wiedereinreisesperre eingeleitet. Das teilt eine Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mit. Aber Folgen hatte seine Einreise bereits jetzt: Der Mann wurde nach Polen zurückgeschoben und darf nun bis 2027 nicht mehr einreisen.

Ebenfalls am Montag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei Ludwigsdorf einen Mann auf dem Pendlerparkplatz in Nieder Seifersdorf. Gegen den 32-jährigen Polen lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor. Der Pole beglich aber die offene Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro und wendete damit die drohende Haftstrafe ab. (SZ)