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Grünes Weihnachtsgeschenk für Carolus-Mitarbeiter

Die Malteser-Krankenhäuser haben 600 Weihnachtsbäume geordert, um sie ihren Mitarbeiter zu schenken.

Daniela Kleeberg, Standortleiterin, Malteser Krankenhaus St. Carolus, mit einem Weihnachtsbaum.
Daniela Kleeberg, Standortleiterin, Malteser Krankenhaus St. Carolus, mit einem Weihnachtsbaum. © Stephanie Hänsch

Mit frisch geschlagenen Weihnachtsbäumen aus der Oberlausitz hat sich die Standortleiterin des Malteser Krankenhauses Görlitz, Daniela Kleeberg, vergangene Woche bei allen Mitarbeitern für ihren unermüdlichen Einsatz bedankt. Trotz frostiger ein Grad Celsius war der Andrang im Wirtschaftshof groß, denn jeder Mitarbeiter konnte sich – unter Einhaltung der Hygieneregeln – genau den einen Weihnachtsbaum aussuchen, der am besten gefällt und auch gleich eingenetzt mitnehmen. Zeitgleich wurden im Kamenzer Malteser-Krankenhaus fast 300 Nordmanntannen an die Mitarbeiter ausgehändigt. Zum Aufwärmen gab es Punsch ausgeschenkt von der Mitarbeitervertretung.

Corona hat es der Krankenhausleitung schwergemacht, die sonst üblichen Mitarbeiter- und andere Veranstaltungen durchzuführen. Mit einem Open-Air-Danke-Fest und exklusivem Live-Konzert sollte bereits Anfang Oktober allen Mitarbeitern für ihre Unterstützung bei der Bewältigung der ersten Corona-Monate gedankt werden. Das Fest musste jedoch aus Infektionsschutzgründen kurzfristig abgesagt werden. Auch andere traditionsreiche Veranstaltungen des Malteser Krankenhaus St. Carolus fielen in diesem Jahr aus. Für November geplant war die Durchführung des 14. Urologentages mit 150 Teilnehmern und die Wiederauflage des Görlitzer Notfalltags, der zuletzt über 500 Gäste in die Kulturbrauerei Görlitz lockte.

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Wie also „Danke“ sagen in Zeiten von Corona? Nach dem Motto „Aus der Region – für die Region“ wurden 600 Weihnachtsbäume vom Tannengut Belger in Niedercunnersdorf geordert, je zur Hälfte für die Malteser-Krankenhäuser in Kamenz und Görlitz. Die Aktion wurde durchweg positiv angenommen, sagt Kleeberg. Viele Mitarbeiter hätten die Gelegenheit wahrgenommen, sich einen Weihnachtsbaum auszusuchen.„Ich freue mich, dass dies bei den meisten gut angekommen ist und wir unseren Mitarbeitern auf diese Weise eine Geste des Dankes an ihre Arbeit übermitteln konnten“, so Kleeberg. Die Bäume, die nicht abgeholt wurden, wurden einem karitativen Zweck gespendet. (SZ)

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