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Kreis Görlitz schafft mehr Plätze für Flüchtlinge in Zittauer Asylheimen

Ursprünglich sollten in Hirschfelde oder Ebersbach kurzfristig neue Asylheime eingerichtet werden. Bürgerproteste verhinderten das. Jetzt hat das Landratsamt eine neue Lösung.

Von Sebastian Beutler
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Der Protest in Hirschfelde verhinderte die Einrichtung eines Flüchtlingsheimes in dem Zittauer Ortsteil.
Der Protest in Hirschfelde verhinderte die Einrichtung eines Flüchtlingsheimes in dem Zittauer Ortsteil. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Der Landkreis Görlitz spürt einerseits die Wirkung der Grenzkontrollen, wodurch die Zahlen mutmaßlich geschleuster Flüchtlinge an der deutsch-polnischen Grenze stark gesunken sind. Doch wie Landrat Stephan Meyer zugleich vor Journalisten am Donnerstag erklärte, sei damit noch keine Entspannung bei der Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Görlitz verbunden. Aus den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes werden die Asylbewerber nach drei Monaten auf die Heime der Kreise und kreisfreien Städte nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Und in diesen Erstaufnahmeeinrichtungen sind nach Angaben des Freistaates vom Donnerstag sachsenweit noch knapp 3.600 Menschen.

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