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Görlitzer kaufen 600 Altstadtfest-Pins

Obwohl das größte Stadtfest der Oberlausitz ausfiel, haben die Organisatoren Einnahmen. Was machen sie nun damit?

So sieht der Altstadt-Pin dieses Jahres aus.
So sieht der Altstadt-Pin dieses Jahres aus. © Foto: Kulturservice Görlitz

Das Brückenmotiv hat gezogen. 600 Sammler und Fans des Görlitzer Altstadtfestes haben sich auch dieses Jahr einen Pin gekauft. Immerhin war es auch das erste Mal, dass das polnische Jakuby-Fest mit einem Schriftzug auf dem Pin auftaucht. Schließlich gehen beide Feste stets fließend ineinander über – getrennt nur von der Altstadtbrücke.

Nun gab es coronabedingt dieses Jahr aber gar kein Altstadtfest. Trotzdem wollte der Kulturservice als Organisator des Festes, das jährlich Ende August an die 100.000 Gäste lockt, etwas tun. Ihre Idee: 90 Prozent des Erlöses aus dem Pinverkauf in ein konkretes Projekt für das Altstadtfest 2021 stecken. Ein deutsch-polnischer Beitrag soll es werden, sagt Stephanie Rikl vom Kulturservice. „Gemeinsam mit dem Miejski Dom Kultury Zgorzelec als Veranstalter des Jakubyfestes werden wir uns Gedanken machen, welche deutsch-polnischen Künstler oder welche Künstlergruppe wir buchen werden“, sagt Rikl.

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Großformatige Plakate, wie dieses an der Görlitzer Altstadtbrücke, erinnern aktuell an das Görlitzer Altstadtfest und an das Zgorzelecer Jakuby-Fest, die dieses Jahr wegen Corona nicht stattfinden konnten.
Großformatige Plakate, wie dieses an der Görlitzer Altstadtbrücke, erinnern aktuell an das Görlitzer Altstadtfest und an das Zgorzelecer Jakuby-Fest, die dieses Jahr wegen Corona nicht stattfinden konnten. © Nikolai Schmidt

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Übrigens können die Pins weiterhin gekauft werden, unter anderem im SZ-Treffpunkt im City-Center Görlitz. „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung“, sagt Stephanie Rikl. Sie hoffe, dass die im Stadtgebiet aufgestellten großflächigen Impressionen von früheren Altstadtfesten vielleicht noch weitere Görlitzer zum Pinkauf animiert. (SZ/dan)

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