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Oberlausitzer Kulturraum lebt über seine Verhältnisse

Nächstes Jahr wird wohl mehr Geld für Kultur in den Kreisen Bautzen und Görlitz ausgegeben, als eingenommen. Kurzfristig ist das möglich. Doch auch das mildert die großen finanziellen Sorgen bei den Theatern kaum.

Von Irmela Hennig
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Auch wenn der Görlitzer Landrat und Chef des Kulturraumes Oberlausitz/Niederschlesien gleich nach seiner Wahl Gemälde in seinem Büro aufgehängt hat, das Geld reicht für die Kultur in den Kreisen Bautzen und Görlitz nicht mehr.
Auch wenn der Görlitzer Landrat und Chef des Kulturraumes Oberlausitz/Niederschlesien gleich nach seiner Wahl Gemälde in seinem Büro aufgehängt hat, das Geld reicht für die Kultur in den Kreisen Bautzen und Görlitz nicht mehr. © Martin Schneider

Die größten Befürchtungen sind nicht eingetreten. Die Zahlungsfähigkeit der Theater-GmbH Görlitz-Zittau ist nach Aussage des Görlitzer Landrats Stephan Meyer nicht gefährdet. „Es besteht kein Tatbestand der Insolvenz“, erklärte er gegenüber der SZ. Intendant Morgenroth hatte diese Entwicklung im Herbst befürchtet. Doch besser ist die finanzielle Lage bei den kommunalen Theatern nicht geworden. Dies zeigte sich auch am Mittwoch, als der Kulturkonvent des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien zusammenkam und über die institutionelle Förderung von Kultureinrichtungen in der Oberlausitz entschied.

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