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Lausitz-Festival: Kritik perlt am Hamburger Intendanten ab

Das Lausitz-Festival steht im Kreuzfeuer der Kritik. Doch dessen Leitung hält am Konzept fest und erhält erneut Rückendeckung von der Politik. Ist alles nur ein Sturm im Wasserglas?

Von Irmela Hennig
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Der Intendant des Lausitz-Festivals Daniel Kühnel auf der Pressekonferenz am Donnerstag in Görlitz.
Der Intendant des Lausitz-Festivals Daniel Kühnel auf der Pressekonferenz am Donnerstag in Görlitz. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Es hat etwas von Déjà-vu. Für den 23. November hatte das Team des Lausitz-Festivals eingeladen, um Leitgedanken für die Mehrspartenveranstaltung in der Region vorzustellen. Doch kurz vor dem Termin erklärte die aus Brandenburg stammende Autorin und Regisseurin Grit Lemke, bis dahin Mitglied im beratenden Festival-Beirat, ihren Rückzug aus dem Gremium. Verbunden ist der Schritt mit deutlicher Kritik an Intendant Daniel Kühnel, dem Umgang mit dem Beirat und dessen geringe Einflussmöglichkeiten auf die Kulturveranstaltung.

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