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Kulturstiftung mit nationalem Preis geehrt

Ohne das Engagement der Evangelischen Kulturstiftung wäre die Stadt Görlitz nicht so, wie sie ist. Dafür gab es jetzt den Lohn.

Die Evangelische Kulturstiftung Görlitz hat das Heilige Grab vorm Verfall bewahrt.
Die Evangelische Kulturstiftung Görlitz hat das Heilige Grab vorm Verfall bewahrt. © Archivfoto: Pawel Sosnowski

Die Evangelische Kulturstiftung Görlitz hat das Heilige Grab, die Grufthäuser auf dem Nikolaifriedhof und die Nikolaikirche selbst vor dem Verfall bewahrt, saniert und hält sie durch regelmäßige Führungen im öffentlichen Bewusstsein.

Für dieses Engagement wurde der Stiftung, die seit vielen Jahren mit dem Namen von Margrit Kempgen verbunden ist, gestern mit der höchsten Ehrung für ehrenamtliches Engagement beim Denkmalschutz in Deutschland ausgezeichnet: Ihr wurde die Silberne Halbkugel des Deutschen Preises für Denkmalschutz verliehen. Das teilte das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) gestern mit. Das DNK-Präsidium folgte damit dem Vorschlag einer hochkarätig besetzten Jury. Die Auszeichnung soll am 22. Oktober auf einer Festveranstaltung in Berlin übergeben werden.

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„Dieser Preis ist die verdiente Würdigung der Leistungen der Stiftung für den Erhalt herausragender Kulturdenkmale in Görlitz“, teilte der zuständige sächsische Staatsminister Thomas Schmidt in einem Statement mit: „In den 25 Jahren seit ihrer Gründung hat sie sich große Verdienste beim Schutz und der Pflege so bedeutender Denkmale erworben wie dem Heiligen Grab, der Nikolaikirche und des Nikolaikirchhofes mit seinen Grufthäusern und mehr als 800 Grabmalen.“ Der Evangelischen Kulturstiftung Görlitz sei es gelungen, nicht mehr gottesdienstlich genutzte und gefährdete Sakralbauten, durch kluges Ehrenamt und Ergreifen von Fördermöglichkeiten zu erhalten und zu pflegen.

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