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130 Teilnehmer bei Görlitzer Montagsdemo

Die Reden drehten sich diesmal um die Lage am Augustum-Annen-Gymnasium. Und es gab eine Schweigeminute.

Bei der Görlitzer Montagsdemo - hier im Bild von voriger Woche - liefen diesmal 130 Menschen mit.
Bei der Görlitzer Montagsdemo - hier im Bild von voriger Woche - liefen diesmal 130 Menschen mit. © Paul Glaser/glaserfotografie.de

Die allwöchentliche Montagsdemo, die sich gegen die Corona-Maßnahmen im Allgemeinen und das Impfen im Speziellen richtet, zog in dieser Woche 130 Menschen an – und damit trotz der Einführung von Gebühren für Corona-Tests nicht mehr Menschen als in den Vorwochen. Auch in den Redebeiträgen am Postplatz spielte das Thema Test-Gebühren keine Rolle.

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Stattdessen ging es hauptsächlich um die Situation am Augustum-Annen-Gymnasium, das seit vorigen Freitag wegen der Vielzahl an Corona-Infektionen geschlossen ist. Zwei Mütter von Schülern des Gymnasiums beklagten, dass in der Schule über die Vorteile einer Impfung aufgeklärt worden sei und ein Kinderarzt zu einem Elternabend eingeladen wurde. Sie haben sich deshalb an das Landesamt für Schule und Bildung gewandt, weil sie der Meinung sind, dass die Schule kein geeigneter Ort für eine solche Aufklärung ist.

Außerdem gab es am Postplatz eine Schweigeminute für einen kürzlich verstorbenen Mitstreiter aus Zittau. Es handelt sich dabei um den Biogärtner Michael Schostek, der für die Linkspartei im Stadtrat Zittau saß.

Die Demo-Teilnehmer hatten sich um 18.30 Uhr am Postplatz getroffen und waren zunächst zum Spaziergang aufgebrochen: Erst zur Bahnhofstraße, dann zurück zum Postplatz, weiter zum Untermarkt und erneut zum Postplatz. Erst dort gab es zwischen 19.30 und 20 Uhr die Redebeiträge.

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