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Neues Buch für Brombeer-Freunde

Das neue Werk der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz hilft beim Sammeln und Bestimmen. Alle gängigen Arten der Region werden dort vorgestellt.

Das Titelblatt zeigt die Lausitzer Brombeere (Rubus lusaticus) auf dem Löbauer Berg.
Das Titelblatt zeigt die Lausitzer Brombeere (Rubus lusaticus) auf dem Löbauer Berg. © PR/Dr. Olaf Tietz

Ein neues Buch der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz hilft ab sofort Brombeer-Freunden bei der Suche. Das Supplement zu Band 27 der „Berichte der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz“ bietet eine Übersicht über die wild wachsenden Arten in der Region. Der Ebersbacher Botaniker Dr. Friedrich Sander beschreibt unter Mitarbeit von Werner Jansen insgesamt 65 Arten mit über 100 farbigen Abbildungen auf 246 Seiten. Viele Beobachter und Sammler haben das Werk unterstützt, teilt Brigitte Westpha, stellvertretende Vorsitzende des Verbands, mit.

Die Brombeeren, wissenschaftlich Rubus genannt, ist in Mitteleuropa eine der artenreichsten Pflanzengattungen. Die letzte umfassende Publikation für die Oberlausitz wurde vor 33 Jahren herausgebracht. Weil sich das Pflanzenwachstum in der Zwischenzeit verändert hat und auch mehr über Brombeerarten bekannt ist, wurde es nun Zeit für diesen neuen Band.

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Der Leser erfährt, wie er die Früchte richtig erkennt, bestimmt und sammelt. Weiterhin gibt es Angaben zur Unterscheidung von ähnlichen Arten, Angaben zu den Lebensräumen und zur Verbreitung und eine Verbreitungskarte. Für die Oberlausitz gibt es laut Herausgeber derzeit kein vergleichbares Werk.

Das Buch umfasst 246 Seitenund ist ab sofort für 20 Euro erhältlich an der Kasse des Senckenberg-Museums für Naturkunde Görlitz  am Marienplatz, der Geschäftsstelle der Gesellschaft oder per Bestellung unter www.naturforschende-gesellschaft-der-oberlausitz.de. Mitglieder der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz erhalten den Band auf Wunsch kostenlos zugeschickt.

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