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Görlitz feiert Jubiläum mit historischen Städten

Seit 50 Jahren arbeiten Bamberg, Lübeck und Regensburg zusammen. Vor 30 Jahren kamen auch noch Görlitz, Meißen und Stralsund hinzu. Bei der Jubiläumsfeier am Donnerstag in Berlin geht es um den Klimawandel.

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Der Blick vom Görlitzer Rathausturm zeigt die Schönheit der Stadt.
Der Blick vom Görlitzer Rathausturm zeigt die Schönheit der Stadt. © Archivfoto: SZ/Wolfgang Wittchen

Dass Görlitz heute wieder zu den schönsten Städten Deutschlands zählt, ist auch der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte zu verdanken. 1973 gründeten die Städte Bamberg, Lübeck und Regensburg eine Arbeitsgemeinschaft als Interessenvertretung von Kommunen mit hochkarätigen denkmalgeschützten Altstädten.

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Mit der Wiedervereinigung kamen 1991 die drei ostdeutschen Städte Meißen, Görlitz und Stralsund hinzu. Der Zusammenschluss entwickelte sich bald zu einem wichtigen Forum für einen fachlichen Austausch und das Finden gemeinsamer Antworten auf aktuelle Fragen der Stadtentwicklung. Das kam auch der Stadtsanierung von Görlitz nach der friedlichen Revolution 1989 sowie der Wiedervereinigung zugute.

An diesem Donnerstag nun wird in Berlin das 50-jährige Bestehen der Arbeitsgemeinschaft mit einem Parlamentarischen Abend in der Vertretung des Freistaates Sachsen in Berlin gefeiert. Dazu reist auch der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu in die Hauptstadt.

Im Mittelpunkt steht eine Rede von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) und eine Podiumsdiskussion, an der auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer teilnehmen wird.

Thematisch liegt den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft die Auswirkungen des Klimawandels auf den Städtebau am Herzen. Dazu wird Holger Schmidt, Stadtumbau-Professor an der Technischen Universität Kaiserslautern, eine Studie vorstellen. An dem Abend soll auch eine Berliner Erklärung verabschiedet werden, mit der für eine behutsame und am Menschen orientierte Stadtentwicklung, für lebensnahe Lösungen in Sachen Klimagerechtigkeit und Mobilitätswende sowie den Erhalt und die Pflege der Baukultur eingetreten wird.