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Neißeaue wählt Per Wiesner zum Bürgermeister

Das Duell gegen Ewald Ernst gewann der 42-Jährige klar. Jetzt warten wichtige Aufgaben auf ihn.

Das ist der neue Bürgermeister von Neißeaue: Per Wiesner.
Das ist der neue Bürgermeister von Neißeaue: Per Wiesner. © André Schulze

Die Neißeauer haben ihren Bürgermeister für die nächsten sieben Jahre gewählt. Im Zweiten Wahlgang entschieden sie sich für den 42-jährigen Per Wiesner

Er erhielt 509 Stimmen und schlug damit seinen Gegenkandidaten Ewald Ernst, der noch im ersten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinte und dieses Mal auf 380 Stimmen kam. 

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Ewald Ernst und Per Wiesner waren die einzigen Bewerber im zweiten Wahlgang gewesen, nachdem die amtierende Bürgermeisterin Evelin Bergmann auf eine Kandidatur verzichtet hatte. Sie konnte im ersten Wahlgang die Neißeauer nicht überzeugen und erhielt die wenigsten Stimmen. Daraufhin verzichtete sie auf den zweiten Wahlgang.

Ihre Bürgerinitiative "Kein Giftmüll in der Neißeaue" unterstützte im zweiten Wahlgang Per Wiesner. Auf Faltblättern kurz vor dem Wahlgang rief die Initiative zu dessen Wahl auf. Zugleich wurde bekannt, dass Frau Bergmann Ehrenvorsitzende der Bürgerinitiative wird.

Sie hatten sich ursprünglich um das Bürgermeisteramt in Neißeaue beworben: Per Wiesner, Evelin Bergmann und Ewald Ernst (von links).
Sie hatten sich ursprünglich um das Bürgermeisteramt in Neißeaue beworben: Per Wiesner, Evelin Bergmann und Ewald Ernst (von links). © Foto: André Schulze, Montage: SZ-Bildstelle

Per Wiesner ist in Groß Krauscha aufgewachsen. Der 42-Jährige hat Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft studiert und arbeitet bei einem Unternehmen für Elektroheizungen in Vierkirchen. Wiesner engagiert sich ehrenamtlich für seinen Heimatort und als Gemeinderat der Freien Liste Neißeaue für die Kommune. Zu seinen wichtigsten Zielen erklärte er, versöhnend in der Neißeaue zu wirken, freie Bauflächen auszuweisen und eine kritische Begleitung der Deponien in Kaltwasser und Kunnersdorf.

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