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Quarantäne für Katzen und Hundewelpen

Polizisten haben einen Tierhändler bei einer Kontrolle auf der A4 erwischt. Gegen ihn wurde nun Anzeige erstattet.

Symbolbild
Symbolbild © Symbolfoto: Steffen Unger

Das Görlitzer Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt hat zwei Sphinx- und drei Maine-Coon-Katzen sowie einen Labrador-Welpen in Quarantäne geschickt. Die Bundespolizei hatte die Tiere bei einer Kontrolle auf der A4 nahe Görlitz aufgelesen.

Mit der Corona-Pandemie hatte das jedoch rein gar nichts zu tun. Vielmehr lagen Verstöße gegen das Tiergesundheitsgesetz vor. In einem solchen Fall müssen die  betroffene Tiere oftmals isoliert werden, das heißt die zuständige Behörde ordnet unter entsprechenden Voraussetzungen die Quarantäne an, teilt Bundespolizei-Sprecher Michael Engler mit.

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Eine solche Anordnung hat gestern das Veterinäramt gegen die sechs Tiere getroffen. Die Samtpfoten und der Vierbeiner waren am Montagmorgen im Auto eines 47-jährigen Polen entdeckt worden. Die Beamten hatten ihn zuvor an der Autobahnanschlussstelle Görlitz angehalten.

Er erklärte später, er sei Tierhändler und würde die betreffenden Katzen und den Hund nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz liefern. "Letztlich führten auch Widersprüche in den mitgeführten Dokumentationen über die Tiere zu der behördlichen Entscheidung", erklärt Engler. Gegen den Händler wurde Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz erstattet. (SZ)

Weitere Meldungen aus dem Bericht der Polizeidirektion:

Polizei sucht Zeugen zu tödlichem Verkehrsunfall

Am Freitagabend hat sich auf der Ortsverbindungsstraße K8456 zwischen Kodersdorf und Wiesa ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Wie die SZ bereits berichtete, verlor dort ein 28-jähriger Renault-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Transporter. Im weiteren Verlauf kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kippte um. Der Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. Die Ordnungshüter sperrten die Straße zur Unfallaufnahme für etwa vier Stunden. Der Verkehrsunfalldienst der Verkehrspolizeiinspektion übernahm die weiteren Untersuchungen.

Die Ermittler bitten in diesem Zusammenhang dringend um Zeugenhinweise. Jeder, der Angaben, Hinweise oder Ergänzungen als Zeuge machen kann und insbesondere der Erst-Helfer mit einem Fahrrad, werden gebeten sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 03591 367 - 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Dem Gefängnis entgangen

Am Sonntagmorgen haben Görlitzer Polizisten bei einer per Haftbefehl Gesuchten an der Parsevalstraße vor der Tür gestanden. Die 44-jährige Polin hatte eine Geldstrafe von 100 Euro nicht bezahlt. Schließlich beglich sie die ausstehende Summe in letzter Minute und entging somit dem Gefängnis.

Ford-Fahrer kurvt im Drogenrausch durch die Stadt

Am Montagabend ist der Fahrer eines Ford unter Drogeneinfluss in der Görlitzer Innenstadt unterwegs gewesen. Eine Streife des Reviers kontrollierte den 22-jährigen Russen an der Konsulstraße. Ein Drogentest schlug auf Amphetamine an. Die Beamten fuhren mit dem Mann zur Blutentnahme in ein Krankenhaus, untersagten ihm die Weiterfahrt und erstatteten Anzeige. Ihm drohen nun mindestens 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Weitere Fahrt unter Drogeneinfluss beendet

Am Montagvormittag hat die Autobahnpolizei auf der A4 in Richtung Görlitz am Parkplatz Wacheberg einen Audi-Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln aus dem Verkehr gezogen. Der 29-Jährige fiel den Beamten durch eine unsichere Fahrweise auf. Sie führten ein Drogenschnelltest bei dem Mann durch, der positiv auf Cannabis reagierte. Die Ordnungshüter ordneten eine Blutentnahme an und untersagten die Weiterfahrt. Dem Polen drohen ein hohes Bußgeld und Fahrverbot.

Kleintransporter war überladen

Den Autobahnpolizisten ist am Montagnachmittag ein überladener Kleintransporter auf der A 4 Richtung Görlitz in Höhe der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf ins Netz gegangen. Das Fahrzeug lag zu tief auf der Straße, weshalb die Uniformierten das Gewicht kontrollierten. Der 19-jährige Lenker überschritt die Achslast um knapp 40 Prozent sowie die Gesamtmasse um über 20 Prozent. Der Fahrer organisierte ein Umlagern der geladenen Kinderbetten. Erst im Anschluss durfte er seine Fahrt fortsetzen. Die Uniformierten fertigten entsprechende Anzeigen.

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