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Wer im Kreis vom höheren Mindestlohn profitiert

Jeder vierte Beschäftigte im Kreis könnte mehr verdienen, wenn die Ampel-Koalition ihre Pläne umsetzt. Die Gewerkschaft NGG fordert nun schnelles Handeln.

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Bäcker, Köche und Kellner könnten von der neuen Regelung besonders profitieren.
Bäcker, Köche und Kellner könnten von der neuen Regelung besonders profitieren. © Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)

Wer wenig verdient, könnte schon bald erheblich mehr im Portemonnaie haben: Die Ampel-Koalition in Berlin plant einen deutlich höheren gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde – 2,40 Euro mehr als bislang. Allein im Landkreis Görlitz würden davon 26.090 Menschen profitieren – das ist gut jeder vierte Beschäftigte (26 Prozent) im Landkreis. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin und beruft sich auf eine Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover. Danach arbeiten im Kreis Görlitz derzeit 5.780 Beschäftigte zum Mindestlohn von aktuell lediglich 9,60 Euro pro Stunde. Weitere 20.310 Menschen liegen zwar darüber, verdienen aber trotzdem weniger als 12 Euro.

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