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Wie "Vampire" über den Winter kommen

Mitarbeiter der Naturschutzstation Östliche Oberlausitz bauen Quartiere für Fledermäuse aus. Kirchen und Schlösser sind in diesen Tagen ihr Arbeitsplatz.

Solche Spaltquartiere dienen den Fledermäusen als Winterquartier.
Solche Spaltquartiere dienen den Fledermäusen als Winterquartier. © Bernhard Donke

Von Bernhard Donke

René Kieschnick und Wilfried Spank von der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“  haben in diesen Tagen ihren Arbeitsplatz nicht in der freien Natur des Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft, sondern in den Kirchen Förstgen, Gebelzig, Markersdorf und im Schloss Kreba-Neudorf.

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Dort bauen sie Nistmöglichkeiten für Fledermäuse auf. Auf den Dachböden der Kirchen und Schlösser haben sich bereits Arten wie das Langohr und das Große Mausohr angesiedelt. Ihre selbst geschaffenen Quartiere sind allerdings für den in Kürze beginnenden Winterschlaf nicht immer optimal geschaffen. Dem sollen nun Kieschnick und Wilfried Spank Abhilfe schaffen Ihnen. Mit Hilfe der Fledermausexpertin vom Naturbund-Brandenburg machen sich die beiden ans Werk.

Rene Kieschnick (links) und Wilfried Spank beim Bau eines Spaltquartiers auf dem Dachboden der Förstgener Kirche
Rene Kieschnick (links) und Wilfried Spank beim Bau eines Spaltquartiers auf dem Dachboden der Förstgener Kirche © Bernhard Donke

Was sie dort hochziehen, nennt sich Spaltquartiere. Hier fühlen sich die Flattertiere in der kalten Jahreszeit wohl. Die Naturschutzstation hat zur vor die Genehmigungen für die Arbeiten eingeholt. Das Geld für ihre Aufgabe kommt vom Sächsischen Umweltministerium.

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