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Grenzstraße in Neurehefeld wieder frei

Lange war die Grenze nach Böhmen gesperrt. Still und leise wurde der Übergang geöffnet. Doch da kommt noch was.

Von Mandy Schaks
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Die Fahrbahn wurde von der Staatsgrenze in Neurehefeld bis zum Abzweig der Staatsstraße S 182 ,Tannenflußweg, erneuert.
Die Fahrbahn wurde von der Staatsgrenze in Neurehefeld bis zum Abzweig der Staatsstraße S 182 ,Tannenflußweg, erneuert. © Egbert Kamprath

Der Verkehr rollt wieder auf der Staatsstraße S 184 von Rehefeld ins tschechische Moldava. Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr diese Woche auf SZ-Anfrage informierte, ist die Strecke bereits seit dem 23. November freigegeben. Damit haben Pkws und Busse auch wieder freie Fahrt über den Grenzübergang.

Die Straßenbauarbeiten sind damit aber noch nicht endgültig beendet. Es stehen restliche Leistungen aus. „Die Fertigstellung der Restarbeiten erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019 mit teilweiser Einschränkung des Verkehrs“, informiert Pressesprecherin Isabel Siebert.

An der Grenzbrücke, die Sachsen mit Böhmen verbindet, sei der Anstrich noch auszuführen. Zudem seien die Geländerfußplatten zu unterfüttern. Auf der freien Strecke durch den Wald seien zudem noch die Rücklagen der Straßenbankette zu profilieren. Auch die Fahrbahnmarkierungen sind noch nicht aufgebracht worden. Das soll voraussichtlich auch im Frühjahr nächsten Jahres passieren.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat seit Ende Juli die Fahrbahn von der Staatsgrenze in Neurehefeld bis zum Abzweig der Staatsstraße S 182 Tannenflußweg erneuern lassen. Die Arbeiten erfolgten auf rund 1,7 Kilometer Länge. Die Investition ist mit rund 720 000 Euro veranschlagt. Damit war auch die Sperrung des Grenzübergangs verbunden. Eigentlich sollten die Arbeiten bis Oktober beendet sein. Doch es waren Umplanungen an der Grenzbrücke erforderlich. Dort gab es Überraschungen. Auch mussten vorher unbekannte Fundamente in der ehemaligen Insel im Grenzbereich abgerissen werden, erläutert Frau Siebert. Das führte zu Verzögerungen im Bauablauf. Für die Anlieger bedeutete das über lange Zeit Umwege.